Artikel zum Wechselmodell

Auf welt.de erschien just ein Artikel zum Wechselmodell, den ich recht gut finde.

Der Passus mit der Trennungskritik enthält für meinen Geschmack etwas viel erhobenen Zeigefinger und impliziert, man oder frau solle sich mal nicht so anstellen, wenn die Liebe nachlässt. Dazu noch immer diese viel beschworene wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frauen als Grund allen Übels… aber nun ja. Es ist eben ein konservatives Blatt.

Das Wechselmodell wird immerhin so beschrieben, dass ich mich da wiederfinden kann, was bei vielen Beiträgen zum Thema eher schwer fällt. Ich denke nämlich zum Beispiel nicht, wie es oft suggeriert wird, dass die Eltern für ein gelingendes Wechselmodell komplett konfliktfrei miteinander sein müssen – wie im Artikel beschrieben kann man viel mit Mail-Kommunikation schaffen.

Also: Lese-Empfehlung, vor allem, wenn man mit dem Begriff noch nicht so viel anfangen kann.

 

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Männer, Teilzeit und Vereinbarkeit – ein Umfeld-Erfahrungsbericht

Ich lebe in einem Umfeld, in dem relativ viele Männer Teilzeit arbeiten. Große Teilzeit, na klar, niemals unter 20 Stunden, aber: anteilig viel mehr als die statistisch erfassten neun Prozent, die das Statistische Bundesamt für 2015 verkündet hat. Beispiele:

  • der Doktorant. 20 Stunden pro Woche an der Universität.
  • der IT-Supportler. 32 Stunden.
  • der Selbstständige. Niemals mehr als 30 Stunden pro Woche Erwerbsarbeit.
  • die wissenschaftlichen Mitarbeiter in der Politik. Zwischen 30 und 35 Stunden ist alles möglich.
  • der Online-Redakteur. 32 Stunden.

Einige dieser Männer haben Kinder oder leben mit welchen zusammen, andere nicht. Sie haben eine große Gemeinsamkeit: sie arbeiten existenzsichernd, sie erhalten einen ordentlichen Lohn und können sich Mieten in Hamburg leisten. Ja, in Teilzeit!

Das wirkt auf einige Frauen, die sich einen modernen Mann wünschen, der sich aktiv an der Familienarbeit beteiligt, recht attraktiv. Offensichtlich handelt es sich um Männer, denen Erwerbsarbeit nicht übermäßig wichtig ist, die recht selten in Abendsitzungen und auf Dienstreisen verschwinden und die sich trotzdem selbst versorgen können. Wahrscheinlich sind sie nicht übermäßig ehrgeizig und können es verknusen, dass die Frau mehr verdient – sie haben sich ihr Teilzeit-Schicksal schließlich selbst gewählt. Interessant! frohlockt also die moderne Frau, und matcht fleißig. Aber, nun wird es tricky: Die Männer dieser Gruppe lassen sich wiederum grob in zwei verschiedene Gruppen aufteilen, und es ist sehr, sehr wichtig als Frau mit Kinderwunsch oder mit Kind auf Partnersuche, diese Unterscheidung zu erkennen.

Gruppe 1: Diese Männer sind arbeitstechnisch etwas bocklos. Sie haben so rumgekrebst, eventuell ihre Ausbildung nicht abgeschlossen, sind irgendwo quer eingestiegen und haben mit einer so genannten Karriere offensichtlich nicht viel am Hut. Sie arbeiten, um zu leben. Auf mittlerem Niveau, höchstens, das muss reichen, sonst wird das mit der Arbeit zu anstrengend. Wenn es gar nicht anders geht, arbeiten sie auch Vollzeit, aber sobald möglich, reduzieren sie, ganz unspektakulär, machen sie einfach. Ehrgeiz ist nicht ihr Ding.

Die andere Gruppe, hier: Gruppe 2, hat ein enorm aufwendiges Hobby in der Hinterhand, mit dem sie das gesellschaftlich erwünschte männlich konnotierte Leistungsstreben erfüllen können, obwohl sie nur Teilzeit arbeiten. Das Hobby hilft entweder beim beruflichen oder sonstigem Selbstbild (z.B. politisches Engagement) oder ist irre sexy (Sport auf Leistungsniveau). Sie reduzieren selbstbewusst, denn sie reduzieren aus einem wichtigen Grund: ihrem Hobby, das der Gesellschaft dient oder ihrem schnittigen, leistungsstarken Körper. Das versteht jeder Chef, denn jeder Chef ist im Grunde seines Herzens genauso. Er hat nur keine Zeit dafür, denn er ist ja Chef.

Sobald Kinder und Familienarbeit ins Spiel kommen, wird es interessant. Als Frau mit Kind(erwunsch) erscheinen einer nämlich beide Gruppen auf den ersten Blick sehr ähnlich. Teilzeit! Voll modern! Da könnte man selber ja auch schnell wieder in den Job einsteigen, mit so einem modernen Mann. Jetzt muss man sich nur noch entscheiden: den bocklosen Herumkrebser oder den sexy sportlich-engagierten? Hmmmmm…. denkt sich die moderne Frau. Och, da nehme ich den zweiten. Danke!

Doch der Schein trügt. Denn leider, leider sieht sich Gruppe 2 zwar durchaus in der Lage, ihre Erwerbsarbeit zu reduzieren, wenn es um ihr sehr ertragreiches und also wichtiges Hobby geht, aber für die Kinder… nope. Was soll der Chef denn da denken, der macht das doch auch nicht! Und das Hobby einschränken ist natürlich fast noch schwieriger, da muss man Einsatz zeigen, sonst ist ja alles umsonst gewesen, das muss die Frau verstehen, das findet sie schließlich auch attraktiv. Die moderne Frau findet sich also wieder mit einem Baby und einem Menschen, der wochenends und abends überdurchschnittlich beschäftigt ist und die Elternzeit für eine sehr intensive Phase in seinem Hobby nutzt, während die Frau ihn dabei fotografieren darf und das Baby schaukeln muss. Nach der Eingewöhnung reduziert sie zähneknirschend ihre Arbeitsstunden und wundert sich, wie es dazu kommen konnte.

Gruppe 1 dagegen erweist sich als perfekte Väter. Gruppe 1 hat keine Probleme damit, wenn die Frau mehr arbeitet als sie selbst – ja mei, wenn sie Lust dazu hat, sich den ganzen Tag mit so einem Quatsch herumzuschlagen… Diese Männer beantragen dankbar möglichst viel Elternzeit, weil sie dann weniger arbeiten müssen. Sie holen das Kind aus der Kita ab, weil ihnen das sinnstiftender oder zumindest weniger nervend erscheint als Erwerbsarbeit. (Komplett irre, diese Typen, wenn ihr mich fragt.) Sie sind oft sehr langmütig, weil extrem entspannt, also perfekte Kindererzieher. Nach einer Trennung fordern sie energisch das Wechselmodell ein.

So, und jetzt das große Kunststück, liebe moderne Frauen: bocklose, etwas phlegmatische Männer sexy finden! Es ist etwas schwieriger, das weiß ich wohl. Denn als männlich und interessant gelten nun mal ambitionierte Männer. Mit denen kann man aber nun mal keine gleichberechtigte Partnerschaft führen, sobald Kinder ins Spiel kommen: ambitionierte Männer haben keine Zeit für so etwas. Deshalb meine Vermutung: sobald bocklose und phlegmatische Männer als Sexualpartner bevorzugt werden und Nicht-Ehrgeiz als Fortpflanzungsvorteil gilt, in genau diesem Moment wird es wahr werden: die gleichberechtigte, familienzentrierte Gesellschaft. Dann braucht es nur noch ein bedingungsloses Grundeinkommen, und alles wird gut.

 

Ostern

Die kindfreien Zeiten nehmen deutlich überhand; die Reiserei des Papas (12 Wochen alleine in den letzten sechs Monaten, die nächsten wochenlangen Trips sind bereits angekündigt) stellt mich zunehmend vor Probleme. Entweder er nimmt sie mit, dann vermisse ich sie schrecklich; oder er nimmt sie nicht mit, was mich vor große Organisationsprobleme stellt. Mein Erwerbsleben ist darauf ausgerichtet, dass ich die Kleine an zwei Tagen nicht von der Kita abholen muss. Muss ich das dennoch tun, muss ich Minusstunden machen und mittelfristig den Zorn der Kollegen auf mich ziehen. Das ist, gelinde gesagt, ärgerlich, da der einzige Grund dafür Surfreisen meines Exfreundes sind und er mir bisher keine Lösungen anbietet. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich da machen kann oder soll. Faktisch ist das kein Wechselmodell mehr… Vielleicht mache ich doch mal einen Termin bei der Erziehungsberatung.

Aber nun ja, zunächst kindfreies Ostern. D. ließ sich von der Wettervorsage nicht schrecken und fuhr zum Wandern in die sächsische Schweiz, ich blieb auf dem Hamburger Sofa und fühlte abwechselnd tiefes Mitleid, Staunen und blanke Freude über die Tatsache, dass ich nicht dabei war. Ab uns an wuchtete ich mich hoch und kochte tolle Sachen (Rinderkraftbühe, Cole Slaw etc.)

Samstag fuhr ich für eine Nacht nach Berlin, um dort sozial (Freunde und Familie!), aber nicht zu sozial (Hotelübernachtung) doch ein wenig Feiertagsstimmung zu genießen. Meine Samstag-Nachmittag-Verabredung klappt nicht, und statt nach Ersatz zu suchen, vergnügte ich mich im Deutschen Historischen Museum, das ich noch nicht kannte. Was für ein Gebäude! Traumhaft. Die Ausstellung war übrigens auch gut, aber alleine für das Gebäude lohnte sich der Besuch.

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Flyer zur Ausstellung „Deutscher Kolonialismus“

Abends traf ich mich mit der Ex-Büromitbewohnerin. Schön wars!

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Schöneberger Kneipe. Die Ex-Kollegin musste kurz weg.

Die Nacht im Hotel war sehr erholsam. Ich lümmelte lange im Bett herum und sah zwei Folgen „Tote Mädchen lügen nicht“, bevor es zur Morgentoilette ging.

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Ausblick Hotelzimmer

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Selbstpoträt mit Zahnbürste, so Gerhard-Richter-mäßig angeschnitten (finde ich)

Das Hotel – Motel on* am Hauptbahnhof – war völlig in Ordnung, super gut angebunden für meine Pläne und hatte ein nettes Preisleistungsverhältnis. Am tollsten war die Dusche, die ich mehrere Male nutzte. Ich mag vollgedampfte winzige Badezimmer sehr!

Aber ich mag auch Osterfrühstücke und neue Wohnungen ansehen, daher kombinierte ich beides, indem ich die Cousine und ihren Freund besuchte. Bei ihr lungerten auch meine Tante und mein Cousin herum, was natürlich herrlich war. Auch die Wohnung war so herrlich, dass ich mir ein bisschen wie die verarmte Cousine vorkam, die aus ihrem Cottage in der Provinz, wo sie stets um Redlichkeit und bescheidenen Wohlstand bemüht knapp an der Armutsgrenze lebt und ihr uneheliches Kind gerade so durchbringt, zu Besuch ist. Definitiv zu viel Jane Austen gelesen, aber jetzt weiß ich, was die gute Jane meinte!

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Auf dem Weg zum Osterfrühstück

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Nach-Gang Osterfrühstück

Das war schön gewesen. Ich setzte mich in die Bahn nach Hause und schluffele so durch Rest-Ostern… heute geht es noch in die Boulderhalle, ich koche noch ordentlich mit Roten Beten, Weißkohl und Spinat und dann kommt der durchgefrorene D. wieder. Und dann ist Ostern schon wieder vorbei.

 

Bittersüß

Nachdem ich von meinem dreiwöchigen Thailand-Urlaub wieder zurück war, wohnte die Krabbe eine Woche bei uns, dann ging es für sie mit dem Papa und seiner Familie nach Portugal. Dort wird sie 2,5 Wochen weilen, bis sie wieder zurückkehrt. Sie findet das alles offensichtlich ganz prima, aber für mich ist es gerade zu wenig Krabbe in meinem Leben. Das Kind geht immerhin souverän mit meiner Sehnsucht um, die ich natürlich nur dezent zeige (es ist aber tatsächlich nicht einfach, den Grad zu finden zwischen authentisch Gefühle zeigen und das Kind nicht unter Druck setzen, aber das nur am Rande). Sie hat wundervolle Laune und fühlt sich offensichtlich pudelwohl mit dem ganzen Hin und Her. Ich manchmal weniger, aber das ist nun mal der Preis des Wechselmodells mit ebendiesem Papa. Die Krabbe selber wird immer rührender mit ihren inzwischen 4 Jahren, was es für mich noch herzzereißender macht. Zwei sehr bezeichnende Beispiele :

Am letzen Abend vor der Abreise holte ich sie gemeinsam mit dem Papa von einer Freundin ab, die in der Nähe des Papas wohnt. Wir kamen ungünstig, just als dampfende Pfannkuchen auf den Tellern der Kinder landeten, die Freundin schrie: „Neeeeiiiin, noch nicht!“ Die Krabbe fragte mich: „Mama, noch drei Minuten?“ Ich, etwas überfordert auf Grund der unerwarteten Situation: „Ja, sicher.“ Ich wollte nach Hause,  der Weg ist recht umständlich, eigentlich mit der Krabbe noch Döner essen und keinesfalls noch bei anderen in der Küche herumsitzen. Aber die Krabbe wollte ich da jetzt auch nicht herausreißen. Die erklärte gerade ihrer Freundin tröstend: „Siehst du, ich darf noch drei Minuten bleiben. Dann sehen wir uns ja noch beim Essen!“ Ich klärte kurz mit dem Papa, ob sie bei ihm schlafen könne, das erschien mir die einzig sinnvolle Lösung, und fragte dann die Krabbe, ob sie das wolle, weil sie dann noch länger bei ihrer Freundin bleiben könne. Große Begeisterung. Ich: „Dann sehen wir uns aber nicht mehr, du fliegst ja morgen nach Portugal. Dann müssen wir jetzt schon Tschüß sagen.“ Krabbe: „Das macht nichts. Dann denke ich ganz viel an dich.“ Awwwww! Nur ganz leise schluchzend verließ ich die Wohnung und dackelte kindlos nach Hause.

Wir telefonieren viel mit Video, das klappt ausgezeichnet. Sie erklärt mir jedesmal, wie toll es im Urlaub ist, was mich schon für sie freut, aber manchmal bin ich dafür nicht stark genug, und dann geht es mir hinterher schlecht deswegen. Ist halt so. Aber gestern, da fragte ich: „Zu Hause ist ja auch ein bisschen schön, oder?“ – „Ja“, resümierte die Krabbe, „und bei dir ist es am Schönsten. Weil du so schön bist wie eine Prinzessin!“ ❤

Ich bekomme zurück, kein Zweifel.

Und jetzt möchte ich bitte mein Kind zurück. Ich habe Schmacht. Noch 6 Tage…

Familienplanung, anders als gedacht

Meine Tochter bekommt Mitte Dezember ein Geschwisterchen. Aber nicht von mir. Die Freundin des Papas ist schwanger. Das macht mir mehr aus, als ich gedacht hätte.

Ganz abgesehen davon, dass ich ja selber fleißig und vergeblich übe, befürchte ich eine Verschiebung des fragilen Wechselmodells zu meinen Ungunsten. Wie auch immer das aussehen könnte – ich mag halt keine Veränderungen, vor allem keine, die ich nicht initiiert habe. Mitgeteilt wurden mir die anderen Umstände übrigens von der Krabbe – mich zu informieren hielt niemand Erwachsenes für nötig.

Davon abgesehen bin ich emotional ambivalent. Einerseits denke ich: „Hoffentlich versaut er es nicht wieder so. Das wünscht man echt keiner, so einen Scheiß, wie ich ihn durchmachen musste.“ Gleichzeitig denke ich: „Er wird es eh wieder versauen. Er kann es halt nicht besser. Denn sonst hätte er es ja schon bei mir hinkriegen können.“ Bei dem Gedanken fühle ich mich wie ein schlechter Mensch und denke wieder Gedanken 1, wegen Karma und so.

Ich einige mich gerade mit mir selbst auf folgende offizielle Position: „Er hat bestimmt ein bisschen dazu gelernt. Und seine Freundin passt vielleicht besser zu ihm als ich mit meinen fortschrittlichen Ansichten. Aber ich bin wirklich gespannt, wie die das hinkriegen. Toitoitoi.“

Die Krabbe freut sich natürlich wie bekloppt. Ihr gegenüber habe ich keine Ambivalenz, zumindest versuche ich sie nicht zu zeigen.

Was für ein Fickscheiß. Man gebe mir Alkohol.

 

 

Die Übergabe meines Kindes an die Freundin meines Ex

Die Krabbe wurde übergeben, von mir an die Freundin des Papa. Denn die beiden reisen gemeinsam dem Papa hinterher, der momentan in Frankreich surft.

Wir trafen uns in einer kleinen Pizzeria. Die Krabbe war gut drauf, freute sich des Lebens und war sehr unkompliziert, die Freundin des Papas war freundlich und ich auch. Wir aßen ein Stündchen, dann brachten wir gemeinsam die Krabbe zur Wohnung des Papas, sie verabschiedete sich kurz und schmerzlos von mir und weg waren sie.

Das ist auf jeden Fall netter, als wenn ich mich mit dem Papa selber treffen würde. Ich bin wirklich ganz froh, dass es mit seiner Freundin so gut klappt, wenn es nötig ist. Auch wenn es mich sehr ärgert, dass der Papa selber anscheinend immer noch nicht über die Trennung vor fast drei Jahren hinweg ist und anscheinend auch nicht viel Lust hat, sich in dieser Hinsicht zusammenzureißen.

Ich immerhin wachse notgedrungen über mich hinaus – ich, die ich niemals auch nur mit meinen Exen rede, geschweige denn meine Nachfolgerinnen auch nur zur Kenntnis nehme.

Patchwork mit Luft nach oben.

Was für ein Leben, meine Lieben!

Ich bin aktuell sehr vorfreudig. Die Krabbe wird bis zum Wochenende 3,5 Wochen bei mir gewesen sein, dann fliegt sie mit des Papas Freundin zu ihm nach Frankreich, wo er seit geraumer Zeit Surfunterricht gibt. Zwei Wochen wird sie dort verbringen.

Ziemlich parallel fliegt D. drei Wochen lang nach Mittelamerika. Er wollte gerne eine Fernreise machen, ich nicht – also fliegt er alleine. Finde ich gut. So bekommen alle, auf was sie Lust haben.

Ich werde außerdem 10 Tage Urlaub haben, von denen ich 5 mit der Lieblingscousine in Lissabon verbringen werde.

Zusammengefasst bedeutet das: ich werde ganz alleine sein, wild und frei! Niemand wird zu Hause etwas von mir wollen, NIE-MAND!!! Das hatte ich das letzte Mal in der Schwangerschaft, als ich alleine in Berlin gelebt habe. Also vor 4 Jahren! Huch. Da wird es ja mal wieder Zeit.

Das bedeutet außerdem: Serien schauen, in der Sonne herumliegen, schwimmen gehen, Sport treiben, lange schlafen, lesen, jeden Tag nur das Benötigte für den Tag einkaufen gehen, Verabredungen haben und – schweigen. Ganz viel schweigen. Und dann nach Lissabon. Da ungefähr dasselbe, nur ohne Serien und ohne schweigen. Dafür mit unheimlich viel schlemmen, Wein trinken, tolle Sachen angucken und die Lieblingscousine genießen.

Mal sehen, ob mir in dieser ganzen Zeit irgendwann langweilig wird. (Ich glaube nicht.)