Protagonist_innen

die Krabbe: mein Kind, geboren Ende Januar 2013. Entzückendes Wesen.

der Papa: im Unterschied zu meinem Vater der Papa meines Kindes. Lebt einen Stadtteil weiter, die Er- und Aufziehung wird größtenteils geteilt.

Schwester 1 und Schwester 2: chronologisch geordnet meine beiden Schwestern. Schwester 1 ist die Mittlere von uns, lebt mit ihren im September 2014 geborenen Zwillingen und Mann in meiner Stadt, Schwester 2 die Jüngste, die mit Kind und Ex inzwischen wieder im Norden lebt. Beide arbeiten im psychologischen Bereich. Ist zugegebenermaßen praktisch beim Problemewälzen. Von ihnen stammen meist etwaige launige Einordnungen, die ich hier niederschreibe.

mein Vater: mein Vater. Lebt recht rüstig und rege im Umland. Als Alt-68er findet er seine Töchter manchmal spießig und diese ihn dafür unmöglich, er ist aber unverdrossen stolz auf die Frucht seiner Lenden. Sehr stolzer Opa seiner Enkel.

die Mütter-Kolleginnen: 3-4 Mütter, die ich kennenlernte, als ich ein Kind bekam. Ich war neu im Stadtteil, wie die anderen auch, und wurde über meine Hebamme verkuppelt, damit ich Gesellschaft beim Überfordert-Sein bekam. Das war die beste Sache überhaupt: alle Ladys sind sehr cool und entspannt, leben interessante Varianten von Eltern-Sein und fingen früh wieder an, der Erwerbsarbeit nachzugehen. Kurz: sie sind, wie ich gern sein möchte.

D.: mein Freund. Lebte praktischerweise beim Kennenlernen um die Ecke und warf sich mit Verve in die Fallstricke einer Beziehung zu einer berufstätigen Mutter. Just mit mir und der Krabbe zusammen gezogen.

die besten Nachbarn: haben sich aus dem Mütterkollegium ergeben. Sie lebten vor uns im Haus und haben uns die Wohnung über dem Flur vermittelt, in der wir nun Hof halten. Mama, Papa, Tochter im Alter der Krabbe und seit Neuestem noch ein Sohn. Wir teilen uns einen Feldstreifen zum gärtnern und viele Kaffees.

Impi: Misantroph, D.s ehemaliger Mitbewohner und Freund und mein bester Kumpel. An seinem Küchentisch erlagen D. und ich wortreich einander. Seitdem leidet Impi unter einem hormongesteuerten Umfeld, trägt es aber meist mit Fassung. Wohnt demzufolge ebenfalls um die Ecke, macht was mit Medien und muss für meine Latte-Macchiato-Anfälle herhalten. Meine WhatsApp-Aufforderungen zu Café-Besuchen in unserem upcoming Stadtteil lassen ihn des Öfteren erschauern, stelle ich mir zumindest gerne vor.

Madame C.: die Dame lernte ich kennen, als ich 2010 KletterpartnerInnen in Hamburg suchte, ganz klassisch per Kontaktanzeige. Seitdem genieße ich Kino, Essen gehen, fiese alkoholische Getränke und andere schöne Dinge des Lebens mit ihr, während wir uns gegenseitig Horrostories jeweils aus der Politik und der Grundschule erzählen – unsere Berufsfelder haben frappierend viele Überschneidungen.

 

 

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