Serien: Westworld, Game of Thrones und so weiter und so fort

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Westworld: Serie des Moments

Seit langer Zeit mal wieder ein Serien-Update. Ich kam nicht so viel zum Schauen, habe einiges angefangen und wieder abgebrochen… etwa The Crown, Luke Cage, es war etwas unergiebig. Aber dennoch, der Netflix-Account muss sich ja lohnen, daher habe ich mal wieder auf ältere Formate und neue Staffeln bewährter Serien zurück gegriffen. Und darüber hinaus noch etwas Neues entdeckt, allerdings auf Sky.

Dr. House

Da habe ich die gesamte Serie schon einmal gesehen, vor gefühlten Jahrzehnten, aber ich dachte, das kann man nochmal machen. Kann man auch, aber: die Synchronstimme von Dr. House gefällt mir besser als die Original-Stimme. Ich bin konsterniert. Und die nicht-lineare Erzählweise irritiert mich zutiefst – wie, die Folgen sind in sich abgeschlossen? Was ist da los? Und die Ärztinnen schlagen Hosen mit SCHLAG….! Aber ich mag ja historische Geschichten, das passt also. Und er ist einfach so herrlich zynisch, der Dr. House.

Außerdem kann man sich das prima zum Entspannen anschauen, es ist oft rührend, meistens witzig und immer interessant. Optimal zum Einschlafen, denn: wenn man in der Folge einschläft, kann man dann später einfach die nächste Folge schauen. Macht ja nix, wegen der nicht-linearen Erzählweise. Ich liebe außerdem Cuddy so doll, so wollte ich auch immer sein… und sie erinnert mich an mein Cousinchen, wenn sie so ironisch guckt.

Der Tatortreiniger

Ich bin noch nicht sicher, ob ich das soooo lustig finde. Aber D. beömmelt sich so prächtig dabei, dass ich auch Spaß habe und außerdem verlässlich merke, wann es witzig sein soll. Bjarne Mädel ist schon prima, und die Hamburger Kulisse gefällt mir auch. Davon abgesehen sind 25 Minuten Folgenlänge genau das Richtige für so manchen Abend.

Westworld

Oh, Westworld! Es ist herrlich. Die Geschichte ist schnell erzählt: Vergnügungspark mit menschlich agierenden und aussehenden Robotern, die von Menschen missbraucht werden und natürlich irgendwann ein Bewusstsein entwickeln. Anthony Hopkins ist der Chef vom Ganzen.

Unheimlich starke Frauenfiguren sind dabei, die mir enorm gut gefallen und sogar so richtig schön komplex sein dürfen, oder böse, oder skrupellos. Der Soundtrack ist einfach der Hammer – ziemlich viele Sequenzen, in denen das Saloon-Klavier Independent- oder Rock-Klassiker covert. Ich hatte etwa in Folge drei meine Erweckung, als ich vor dem Bildschirm erstarrte und dachte: „Das ist RADIOHEAD!“ Danach bemerkte ich jede Anspielung. Wo der Vergnügungspark ein Zitat der wirklichen Welt ist, zitiert die Musik ebenfalls die Realität. D., der sonst sehr kritisch ist, sagte nach dem Abspann der letzten Folge etwas erschüttert: „Jetzt kann ich erstmal keine Serie mehr schauen.“ Meine Güte, ist das gut gemacht.

Fargo, Staffel 3

Da trauten wir uns dann nach Westworld heran, und hach – es ist wieder toll. Wie auch die vorherigen Staffeln ist diese in sich abgeschlossen, es ist viel Schnee im Spiel und Ewan McGregor spielt in einer Doppelrolle mit. Das ist gut. Ich liebe ihn nämlich.

Die Charaktere sind, wie für die Serie recht typisch, sehr skurril. Sie sind auch oft enorm dämlich, aber es trifft meinen Humor komplett – und die Frauen sind bisher die Schlauesten in der Staffel, da bin ich ja einfach gestrickt, das mag ich. Das mag manch anderen vielleicht zu überzogen sein, könnte ich mir vorstellen… Wir sind jetzt mit Folge vier fertig. Da ich bei den ersten beiden Folgen eingeschlafen bin, verstehe ich immer noch nicht ganz, worum es eigentlich geht, aber dennoch habe ich sehr viel Spaß. Das sagt ja schon viel aus.

Game of Thrones, Staffel 6

Kennen sicher schon alle, ich noch nicht. Das hat viele Gründe: ohne Untertitel auf sky habe ich viel Text nicht verstanden, das machte keinen Spaß, ich gab auf. Dann überlegte ich lange, ob ich mir den Staffelpass auf amazon für 30 Euro gönnen sollte, konnte mich aber nicht überwinden. Und DANN fiel mir ein: die Bücherhalle! Ich merkte mir die Staffel für sagenhafte zwei Euro vor und schaute 1,5 Tage sehr rigide Game of Thrones auf dem Beamer, während ich pausenlos Chips und Eis vertilgte. Das waren 1,5 sehr schöne Tage, wegen den Chips und dem Eis und weil die Staffel sehr gut ist. Opulent und grausam und witzig und mit vielen neuen Königinnen und allseits bekannten Drachen, die sich endlich auf den Weg machen.

Ach, Brienne of Tarth, mein Liebling! Und Jamie ist immer noch herrlich attraktiv, aber inzwischen wird er optisch von Jon Snow geschlagen, denn der trägt nun Man-Bun. Und warum auch immer, ich kann es mir nicht erklären, aber es ist so: wenn ein Mann einen Dutt hat, dann werde ich sehr aufgeregt. Schlüsselreiz. Ich schwör.

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Bücher: Die Feiertage können kommen!

20170518_154845Ich habe den Geburtstagsgeschenk-Buchhandlungsgutschein eingelöst!

Robert Harris: Konklave. Ich mag Robert Harris, gerade seine historischen Romane. Ich finde, dass er Politik und Machtverhältnisse sehr spannend erzählen kann, mit interessanten Protagonisten und gut zu lesender Sprache. In „Konklave“ geht es um die Wahl eines Papstes, ein Thema, das ich generell sehr faszinierend finde. Der Vatikan ist für mich immer eine abgeschottete Welt aus Männerbünden und -feindschaften, quasi ein Idealtypus der Politik. Ich habe lange überlegt, es auf Englisch zu kaufen, habe aber mit den deutschen Übersetzungen von Harris immer gute Erfahrung gemacht und brauchte etwas zum Schnell-Herunterlesen.

Margaret Atwood: The Handmais´s Tale. Quasi das Gegenteil von „Konklave“. Englisch, schwere Kost. Aber ich kenne und mag Margaret Atwood, ich kenne auch das Buch von einer etwa 10 Jahre zurück liegenden Lektüre, und mir ist, als würde es in Bälde eine Serie dazu geben. Sehr viele gute Argumente, auch wenn das schnelle Herunterlesen hier nicht stattfinden wird.

Lily King: Euphoria. Ein bisschen historisch, ein bisschen exotisch, ein bisschen Liebe und eine mich sehr ansprechende Beschreibung auf meinem Lieblings-Buch-Blog schiefgelesen. Ist gekauft! Auch hier nicht auf englisch, weil ich mein Hirn etwas entspannen will. Das Angelsächsische ist für etwa zehn Jahre sowieso gesichert,  denn ich muss noch „Wheel of Time“ durchackern.

Torben Kuhlmann: Lindbergh. Ja nun, manchmal will man ja auch was Nettes zum Vorlesen haben. Dieses Buch wurde überall in meinem Internet dermaßen bejubelt, dass ich es für die Krabbe haben wollte. Ich selber finde nach dem ersten Hineinschauen die Bilder toll (wenn auch etwas sehr in Brauntönen gehalten, ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das mag) und das Bild/Textverhältnis extrem gut. Es ist wirklich nicht einfach, für eine Vierjährige Bücher zu finden, die genug Bilder für sie und genug und guten Text für mich bieten. Vielleicht klappt es ja hier, und mit etwas Glück mag sie es. (Und wenn jemand Tipps hat für Bücher mit einem ähnlichen /Text/Bildverhältnis, gerne hier kommentieren, ich freue mich immer über eure guten Tipps. schiefgelesen hat leider keine Kinderbuch-Rezensionen :-))

nicht im Bild: Astrid Lindgren: Ronja Räubertochter. Noch etwas zu viel Text für die Krabbe, aber was man hat, hat man. Ich dachte, dass vielleicht der Text sie fesseln könnte, und sie hat sich das auch einige Abende angehört, aber dann siegte doch „Lea im Zoo“. Bah. Alles nur, weil ich dich liebe, Kind.

Und falls das alles zum Kopf abschalten nicht genug ist, habe ich mir die DVD zur sechsten Staffel Game of Thrones in der Bücherhalle vorgemerkt. Pfingsten ist kindfrei und zum Konsum derselben qua Beamer vorgemerkt. Ich freu mich!

 

Unterwerfung: Edgar Selge im Schauspielhaus Hamburg

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Madame C. fragte irgendwann im Februar an: sie habe Karten für Houellebecqs „Unterwerfung“ im Schauspielhaus, ob ich möge? Ach doch, mochte ich, wenn man offensiv fragt, gehe ich auch mal ins Theater, auch wenn ich meist nach Theateraufführungen etwas gelangweilt bin. Ist einfach nicht so meins. Hier kam ein wenig erschwerend dazu: ich hatte den Roman bereits angefangen und wieder beiseite gelegt, der war mir zu jammerig gewesen, und das Frauenbild Houellebecqs finde ich extrem nervig. Nach meiner Zusage fand ich außerdem heraus, dass es sich bei dem Stück um einen Monolog handelte, der stolze 2,5 Stunden Länge hatte. Leicht angegraust harrte ich der Dinge, die da kommen sollten.

Erst kurz vor dem Aufführungsdatum fand ich heraus, dass das Stück sofort nach der Premiere für die gesamte Spielzeit ausverkauft gewesen war. Ich schob es auf die „Aktualität“ des Themas, den Bestsellerstatus des Buches und die Bekanntheit des monologisierenden Edgar Selge, aber zumindest hoben sich meine Erwartungen. Selbst wenn ich mich langweilte: ICH hatte eine Karte. Offensichtlich würde ich Zeugin von etwas Großem werden, auch wenn ich es eventuell nicht würdigen könnte, ich alte Theater-Banausin.

Und was soll ich sagen: es war großartig. Witzig, provokant, ein unheimlich guter Edgar Selge, der mir ungeheuer Spaß machte, und Stoff zum Nachdenken bot; dazu noch ein tolles Bühnenbild. Ich würde das Stück sehr empfehlen, auch allen Theater-Skeptikerinnen und -Skeptikern und eben solchen Menschen, die noch nie im Theater waren, aber was soll ich sagen: ist ausverkauft. Sorry.

Dass ich die gesamte zweite Hälfte verschlafen habe, hatte wirklich nichts mit dem Stück zu tun. Ich war nur müde. Aber immerhin habe ich laut Madame C. nicht geschnarcht.

 

 

Serien

Es folgt: eine kleine Zusammenfassung der letztgesehenen Serien. Ich verfüge zu Hause über einen Netflix-, SkyGo- und Amazon Prime-Zugang, man möge sich also nicht wundern! (Ich werde von keiner dieser Firmen bezahlt oder sonstwie gepampert, würde das aber sehr wohlwollend in Erwägung ziehen, auch wenn ich Werbung in Blogs eigentlich nicht mag und so etwas NIE tun würde. Echt nicht. Dafür aber mache ich eine Ausnahme. Huhu, Streaming-Firmen!) Ich liebe Serien schauen. Ich mag auch dicke Bücher lieber als dünne, und Serien sind im Vergleich eher wie dicke Bücher: eine Geschichte, die sich entwickelt, Charaktere, die man kennenlernen kann, und viele Stunden Freude.

The Man in the High Castle

Ach, wat war das schön! Eine dystopische Serie über ein Amerika in den 60er-Jahren, dessen Osten von den Nazis nach deren Sieg im 2. Weltkrieg besetzt wurde. Die Japaner herrschen im westlichen Teil. Die Story wird irgendwann etwas esoterisch, ich hoffe, das wird nicht so enorm dominant in der zweiten Staffel, aber bis dahin: schöne Menschen in schönen Kleidern, eine politische Story mit mehreren spannenden Handlungssträngen, hervorragende Schauspieler und eine nicht allzu platte, nicht allzu dominierende Liebesgeschichte – was will man mehr! Alleine mein Wunsch nach mehreren starken Frauenfiguren wird nicht erfüllt. Der Bechdel-Test wird wirklich selten bestanden.

Miss Fisher´s Murder Mysteries

Ja, die Miss Fisher. Da sieht das ganz anders aus mit den Frauenfiguren. Ich habe auf brennende Empfehlung geschaut, erwartete eine Art promiskuitive Miss Marple in jung und war erstmal irritiert, weil das Ganze sehr locker-fröhlich-frei daher kam. Also eben nicht in den 20ern geschrieben, es findet dort nur statt. Als ich mich daran gewöhnt hatte, wurde es sehr super. Miss Fisher ist im mittleren Alter, schert sich nicht drum und sieht toll aus, wechselt ihre Männer wie die Hemden (was eine erkleckliche Anzahl attraktiver Männer in der Serie zur Folge hat), nervt den ebenfalls attraktiven Kommissar, ist super kompetent und sehr charmant. Der Soundtrack ist toll, die Ausstattung der Serie ebenfalls und die Kriminalfälle sind meist nicht zu gruselig. Frauen dürfen reden, morden, schüchtern und gemein sein… ich lechze nach den nächsten Staffeln! Leichte Kost für Abende nach schweren Tagen.

Fargo 1 und 2

Darüber wurde wohl schon alles gesagt, aber ich empfehle das hier auch noch mal. Im Gegensatz zu Miss Fisher geht es hier allerdings derbe blutig und böse zu, das musste ich nach meiner Detektivin erstmal verkraften. Aber höchst witzig und unterhaltsam und qualitativ hervorragend (Billy Bob Thornton mit der bescheuertsten Frisur der jüngsten Serien-Landschaft), und hier wurde auch D. angefixt, der sonst kein Seriengucker ist. Staffel 2 gefällt mir sogar noch etwas besser, wenn auch hier die Frauenfiguren gefühlt weniger vorhanden sind. Faktisch ist dem vielleicht gar nicht so, es fehlt halt die zentrale weibliche Hauptfigur der ersten Staffel.

How to get away with Murder

Auch nett. Star-Anwältin und Uni-Dozentin in einer Person verteidigt Menschen vor Gericht – ob nun un- oder schuldig, ist dabei der Anwältin egal. Vier StudentInnen unterstützen sie als Praktikantinnen und begehen dabei anscheinend auch ein Verbrechen. Das ist mir bisher, nach den ersten fünf Folgen, nicht ganz klar, aber dieser Umstand nervt mich an der Serie: ständig wird geheimnisvoll in rasanten Fetzen diese Parallelhandlung eingeblendet, die Fetzen wiederholen sich zum Teil ständig und alle schreien herum und weinen. Oah. Ist mir doch egal. Das hätten die Serienmacherinnen weglassen können, dieser Teil interessiert mich deutlich am wenigsten. Ansonsten: hervorragende Gerichtsserie mit sehr spannenden Fällen, einem tollen Soundtrack  und einer umwerfenden Viola Davies als Hauptfigur.

Black Mirror

Joah, kann man mal machen. Aber insgesamt nicht so meins, mit diesen voneinander losgelösten Episoden.

Ascencion

Ich fand es ganz interessant und reizvoll, bis in der Mitte der sechs Folgen die doofe Wendung kam. Danach fand ich es blöd. Wenn ich eine Science-Fiction-Weltraum-Serie gucken will, will ich eine Science-Fiction-Weltraum-Serie schauen und nicht so was!

House Of Cards, Staffel 4

Dazu kann ich nicht viel sagen, ich bin unkritischer Fan. Schade, dass Sky das Ganze nicht im OmU anbietet – im Original habe ich zu viel Sorge, etwas Entscheidendes zu verpassen, und in der deutschen Synchronisation mag ich die Stimmen einiger DarstellerInnen nicht. Aber ach!

Das ist die Ausbeute der letzten Zeit. Ich freue mich sehr auf James Franco in der Stephen-King-Ver-Serie-ung von „Der Anschlag“. Und natürlich: Game of Thrones, Staffel 6.

 

 

Serie: Jessica Jones

2089386-luke_cage_jess_jonesAls bekennende Netflix-Abhängige (Gespräch mit D. vor ein paar Tagen dazu. Ich: „Meinst du eigentlich, das wird jetzt immer so sein, dass man lauter total gute Serien in massenhafter Auswahl haben wird und die jeden Tag online gucken kann, einfach so?“ D.: „So sieht das gerade aus, denke ich. Joah.“ Da war ich ein zufriedener Mensch.) schaue ich nun natürlich Jessica Jones, und ich L-I-E-B-E diese Serie. Alles daran. Ein Auszug der Positiv-Punkte:

  • Der Bechdel-Test war schon nach gefühlten drei Sekunden bestanden, und so blieb das auch. Ich habe tatsächlich die Vermutung, dass ein Bechdel-Test für Männer nicht bestehen würde. Frauen dominieren diese Serie.
  • Trotzdem ist die Serie eine fast klassische Marvel-Verfilmung mit viel Kloppe, Privatdektivinnen, promiskuitiven Anwältinnen (gerade erst realisiert – oh mein Gott, das ist ja Carrie-Ann Moss!!!) und besten Freundinnen. Es ist eben nur so, dass die Akteurinnen nicht männlich sind, und das fällt erschütternd wenig ins Gewicht. Erschütternd nur deshalb, weil ich die ganze Zeit denke: Alter, es geht doch! Frauen über Frauen, und es wirkt komplett natürlich, und es ist ganz einfach! Warum erst jetzt und warum nur in einer einzigen Serie?
  • Es ist eine klassische Marvel-Verfilmung, und ich stehe so derbe auf diese Comic-Verfilmungen im Film-Noir-Stil.
  • Ich finde die Hauptdarstellerin großartig. Sehr schön, sehr hart, und etwas ungewöhnlich anzuschauen. Ganz zu schweigen davon, dass sie natürlich gut in ihrem Job ist.
  • Trotz der vielen Frauen wird nicht besonders viel gesext. Weder habe ich bisher Silikon-Brüste noch enge F*ck-mich-Klamotten gesehen noch besonders viel Sex an sich (edit: Okay, in Folge 3 wird doch recht viel gerödelt. Allerdings auf pragmatische Art, immerhin!). Das ist ganz entspannend. Bei Sense 8 zum Beispiel hat mich das dauernde Gevögel und Geknutsche enorm genervt. Jaja, alles voll sinnlich und so, aber wenn man neben seinem Freund im Schluffi-Schlafanzug nach einem harten Tag mit Kind und Arbeit im Bett liegt, ist das so dermaßen weit weg, dass es irgendwie anstrengend ist, das auf einem Bildschirm zu sehen.

Ich empfehle das mal uneingeschränkt.

Die Spannung steigt

*drohend anschwellende Musik:*

Heute Nachmittag: mein erster Bastelnachmittag in der Kita.

Na ja. Es KANN nur absolut unspektaulär werden, so viele schreckliche Geschichten, wie ich schon in diversen Blogs gelesen habe… die waren sicher auch gnadenlos überzeichnet, damit sie lustiger zu lesen sind. Das hat übrigens geklappt, beim Nuf zum Beispiel habe ich sehr doll geschmunzelt.

Ich mache mir nur ein wenig Sorgen wegen der Vorzeichen. D., seines Zeichens leidenschaftlicher Zubereiter von aufwendigen Back- und Kocherzeugnissen, versuchte sich gestern Abend an einem Lebkuchenrezept für diesen Bastelnachmittag, für das er ein Vermögen für Mandeln ausgab. Sein Fazit nach zwei Stunden, als der Teig aufmüpfig von den Oblaten lief: „Das ist einer meiner größten Fehlschläge.“ Ja, das kann ich bestätigen. Na ja, immerhin war die Krabbe sehr mit Helfen beschäftigt, es war also nicht ganz umsonst! Auch Kinder müssen ja die Tragik der fehlgeschlagenen Küchenprojekte verstehen lernen. Jetzt gehe ich gleich Franzbrötchen kaufen, das finden immer alle lecker, easy peasy. Damit hat sich das mit den Vorzeichen dann auch schon wieder erledigt, und das mit der Tragik eigentlich auch.

Geht übrigens nur 1,5 Stunden, dieser Bastelnachmittag, was soll da schon so schlimm dran sein. (Sollte ich mich irren, werde ich berichten.)

 

Game of Thrones Staffel 6 – die Erklärung

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Dieses Bild kursiert gerade im Netz als Vorankündigung für die sechste GoT-Staffel. Und alle so: Uuuuuh, Jon Snow lebt! Obwohl doch alle gesagt haben, er ist tot!

Leute. Ich sag euch jetzt mal, was die einzig logische Theorie in diesem scheinbaren Widerspruch ist. Ihr werdet dann im April an meine Worte denken. Wer sich die Spannung nicht verderben will, höre hier auf zu lesen!

Also: ganz offensichtlich ist Jon Snow tot UND lebt – er ist zu einem Weißen Wanderer bzw. einem Der Anderen geworden, ein Untoter. Diese These wird auch von dem obigen Bild gestützt, auf dem man Jons Augen nicht sehen kann. Wie jeder weiß, haben die weißen Wanderer hellblau glühende Augen – und damit nicht zu viel verraten wird, hat die PR-Abteilung diesen Hinweis vermieden. Er kann dann als König der Untoten die Rückeroberung des Nordens starten. Es ergibt alles Sinn.

Wissta Bescheid, ne.