Schlaf und Belohnung

Die Krabbe schläft am Wochenende im eigenen Bett durch, und ich kann nicht mehr schlafen und schau erstmal nach, ob sie nicht nachts gestorben ist. Ernsthaft.

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass sie im letzten Jahr ungefähr dreimal im eigenen Bett durchgeschlafen hat. Normalerweise kommt sie irgendwann rüber bzw lässt kommen. Am zweiten Punkt arbeiten wir allerdings gerade, weil ich enorm schlecht wieder einschlafe, wenn ich nachts hoch muss. Das ist anstrengend, und aktuell bin ich es mal wieder ziemlich leid. Sie ist nun fast 4,5 Jahre alt, und Einschlafbegleitung plus nicht durchschlafen und mich dabei vom Schlaf abhalten ist mir zu viel. 

Also versuchen wir einen Anreiz zur Änderung mit einem Belohnungssystem, aktuell zweigleisig: dreimal durchschlafen macht ein Geschenk. Das klappte nicht, und wir passten unsere Erwartungen an: Dreimal selber rüberkommen gibt auch ein Geschenk. Klappte zwei Nächte hervorragend, und nun das: heute Nacht eine Durchschlafung! 

Mal sehen, wie das weiter geht. Hoffentlich genau so. 

Solidarische Landwirtschaft, Anteil Kalenderwoche 24

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Wochenanteil Solidarische Landwirtschaft

Es grünt so grün!

Hier mal wieder der wöchentliche Anteil (Kostenfaktor: 45 Euro) unserer solidarischen Landwirtschaft vom Kattendorfer demeter-Hof in der Nähe Hamburgs, frisch abgeholt im innerstädtischen Hofladen. Unsere geneigten Augen sehen hier, ungefähr im Uhrzeigersinn:

2 Liter Milch, 1 kg Kartoffeln, jeweils 1 Bund Petersilie und Schnittlauch, 1 Blumenkohl, 1 Kohlrabi, 130 g Butter, 120 gr Tortenbrie, 130 gr Bockshornklee-Gouda, 500 gr Quark, 250 ml saure Sahne, 3 Fenchel, 250 gr Erdbeeren, 350 gr Hüft- und Filetsteak, Mangold, 1 Salat, Radieschen, 350 gr Bratwurst, Frühlingszwiebeln.

Hurra!

Denkbare Verwertungsmöglichkeiten:

  • Brotzeit
  • Blumenkohl-Kartoffel-Curry
  • Steak mit Fenchel-Rahmgemüse
  • Mangold-Quiche mit Salat
  • Käse-Salat (und Bratwurst)
  • Kartoffelpuffer mit Käse und Thymian
  • Radieschen und Kohlrabi und Erdbeeren knuspern wir hier zwischendurch und roh nieder.

Außerdem habe ich in den letzten Wochen Rindergulasch gesammelt und eingefroren und möchte es am Wochenende verkochen. Das wird sicher extrem lecker.

Und mit dem Schrebergarten sieht es auch gut aus. Läuft hier so weit, zumindest erdtechnisch.

Geerdet

Anscheinend bricht in diesem Haushalt die Sehnsucht nach Erde durch. Die Indizien häufen sich.

Wir nutzen die Solidarische Landwirtschaft, bei der das Gemüse traditionell sehr erdig entnommen wird. Zusätzlich erinnern die rein saisonalen und regionalen Feldfrüchte an den Wechsel der Jahreszeiten und dass alles gerade frisch und hellgrün ist. Blumenkohl! Fenchel! Spinat! Salat! Kohlrabi! Frühlingszwiebeln!

D. hat ein Hochbeet vor unserem Erdgeschossbalkon angelegt. Da wir keinen Brief vom Vermieter bekommen haben, scheint das okay zu sein, und er und die Krabbe gießen jeden Morgen und bestaunen das Grün.

Wir wollen einen Schrebergarten und stehen jiepernd vor der zu vergebenen Parzelle, ich werde sehnsüchtig und wünsche mir wenig mehr als einfach dieses verwilderte Stück Garten an der Dove-Elbe, im Grün-Grünen, haben zu können. Zum drin sitzen, grillen, übernachten, Besuch bekommen, mich durch die Erde zu wühlen, die Kinder spielen zu sehen, müßig mit einer Riesenheckenschere mal hier ein Ästchen, mal dort ein Strünkchen zu beschneiden, während ich klug daher sinniere.

Wenn das so weitergeht, habe ich etwas Sorge, dass ich mir irgendwann doch noch ein Häuschen auf dem Lande wünsche. Weiß ja jeder, dass das der Tod des unbeschwerten und unabhängigen Lebens ist, mit unmöglichen Kita-Öffnungszeiten und Pendelzwang für Soziologinnen – und dann landet man letzten Endes doch im Speckgürtel mit Handtuchgarten. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt: der Schrebergarten wird mich sicherlich befrieden. Toitoitoi.

 

 

Tagebuch 06/17

Frau Brüllen fragt wie an jedem 05. eines Monats alle, die es beantworten wollen: was machst du eigentlich den ganzen Tag? Hier mein Beitrag, alle anderen findet man ab 18 Uhr bei Frau Brüllen.

Der Plan für heute: ein Mädels-Frühstück auswärts (also Krabben-Mädel und jongleurin-Mädel), Tretboot fahren für Krabbe und D., Fahrrad-Ausflug mit einer Mutter-Kollegin plus Anhängen zu einem potentiell zu pachtenden Kleingarten, danach zum Mühlenfest. Dann noch Bewerbungs-Gesprächs-Outfit-Beratung mit der Mutter-Kollegin, und dann ins Bett. Hach, das wird schön, ins Bett! Aber von Anfang an.

08:00 Die Krabbe rückt noch etwas näher an mich heran, ich falle fast aus dem Bett und wache nach einer unruhigen Nacht endgültig auf. Wozu genau haben wir eigentlich ein zwei Meter breites Bett, wenn ich jede Nacht auf 30 cm verbringe, weil die Krabbe mich an den äußersten Rand drängt? Auch der Nachwuchs wird wach, verlangt eine Kuscheleinheit (die Nacht giltet anscheinend nicht) und Milch. Ich stromere in die Küche, bereite das Verlangte zu und mir einen Kaffee. Schweigend und kuschelnd konsumieren wir. D. darf heute ausschlafen.

9.00 Nach einem Anziehen, dass einer Art heidnischen Rituals gleicht (ihr wisst schon, merkwürdige Beschwörungen: „Zieh dich bitte an. Nein, jetzt. Zieh dich bitte an. Du kannst danach dein Zimmer aufräumen. Nein, jetzt anziehen. Nein, ich helfe dir nicht. Na gut, bei einer Sache, such dir eine aus. Nein, nur eine. Zieh dich bitte an. JETZT anziehen. Ja, grooooßartig, du hast deine Unterhose an! etc pp“.) gehen wir Frühstücken. Vor dem gewünschten Café informiert uns ein Zettel in der Scheibe, dass heute nicht wie sonst um 9 geöffnet wird, sondern um 10 Uhr. Ich rolle tüchtig mit den Guckerchen, immerhin hatte ich extra vorher auf der Homepage geschaut… warum, um Gottes willen, schreiben die Leute das da nicht hin? Wenn ich vor dem Laden stehe, ist es ZU SPÄT, ihr Honks.

Wir disponieren um und gehen zum spartanischen Portugiesen, der gefühlt immer offen hat. Ich bekomme ein Frühstück und zwei Milchkaffee, die Krabbe zwei Natas. Die hat ein Leben!

10:00 Spielplatz. Die Krabbe ist stolz wie Bolle mit dem Fahrrad unterwegs. Seit sie es so richtig drauf hat, ist sie kaum noch von dem Gerät hinunter zu bekommen.

11:00 Die Krabbe will auf die Toilette, wir gehen nach Hause. D. ist so gerade wach. Ich versuche mich ein wenig auszuruhen, was die Krabbe mit allen Mitteln zu verhindern sucht. Sie ist gerade sehr anhänglich, will rein gar nichts alleine machen und ist zu Hause IMMER knatschig, was enorm an meinen Nerven zerrt.

D. bereitet alles für eine Tretboot-Tour mit der Krabbe vor, was noch mehr Anlass zum Genörgel ist, weil ich nicht mitkomme.

12.00 Gegen den Widerstand des Kindes, dass offensichtlich nur gequält, geschunden und versklavt wird und kurz davor steht, eine offizielle Menschenrechtsverletzung zu melden, brechen D. und die Krabbe Richtung Tretboot auf. Ich mache mir noch einen Kaffee und warte darauf, dass sie anrufen, um das Ende der Tour zu verkünden und sich von mir einsammeln zu lassen.

13:39 Und so kommt es. Ich breche auf und treffe die beiden im Biergarten am Anleger, eine wirklich nette Lokation bei dem schönen Wetter. Nach Speis und Trank treffen wir die Mutter- Kollegin samt 4-jährigem Krabben-Kollegen auf dem Rad und 7-monatigem Baby im Hänger. Die Kinder peesen, wenn sie nicht gerade zum Blumen pflücken anhalten müssen, die 3 Kilometer Richtung Schrebergartenkolonie, die Großen zockeln eher. Aber: es läuft. Der Schrebergarten ist auf den ersten Blick wirklich niedlich, die ganze Kolonie sehr eingewachsen und direkt an einem Nebenarm der Elbe gelegen. Wir müssten nun einmal den Preis erfahren und das ganze von innen besichtigen… Hoffentlich bald.

15.30 Wir kommen am Mühlenfest an. Voll, laut, die Bratwurstschlange viel zu lang, und irgendwann brechen die großen Kinder zusammen. Ich mache mit. Ich bin etwas abgespannt zur Zeit. Immerhin: es gibt Zuckerwatte für die Kinder, und die historische Mühle ist wirklich interessant von innen.

16:45 Aufbruch nach Hause. Die Krabbe ist stimmungstechnisch genau zwischen irrer Freude und irrer Wut angesiedelt, was mich wirklich anstrengt. Die anderen Erwachsenen sind zum Glück langmütiger als ich.

18:00 Endlich zu Hause. Satt der geplanten Fenchel-Bratkartoffeln gibt es Backofen-Pommes mit Ketchup und Mayo, die Backzeit wird mit 20 Minuten Peppa Wutz überbrückt. Die Kombination hebt die allgemeine Stimmung, und das Abendessen wird trotz der normalen Katastrophen recht harmonisch hinter uns gebracht.

19:00 Die Krabbe und D. verschwinden im Bad, und ich versuche trotz eines ständig abstürzenden Handys mit der Mütter-Kollegin eine Verabredung zum Blazer-Angucken auszumachen. Scheitert erstmal an der Technik und den verschiedenen Ins-Bett-Bring-Zwischenständen in unseren jeweiligen Haushalten. Mal sehen, ob das noch klappt – immerhin wohnt sie nur 500 Meter entfernt. Am Weg wird es nicht scheitern.

19:30 Ich übernehme die Krabbe und lese „Der Superwurm“ vor, ein großartiges Buch von den Grüffello-Macherinnen. Ich liebe alle diese Bücher von diesem Team. Die Bilder sind immer toll (besonders bei der „Schnecke und der Buckelwal“), und die Reime ziemlich gut. Ich bekomme von „Räuber Ratte“ richtiggehende Reim-Ohrwürmer. Dabei sind das sogar recht fortgeschrittene Reime, und Räuber Ratte ist echt durch und durch böse:

„Seine Zähne, die war’n spitz,
sein Benehmen war gemein.
Und Räuber Ratte ritt.
Er ritt und ritt und ritt,
und das Essen, das er raubte,
stopfte er in sich hinein!“

Erstmal nicht so eingängig. Aber versucht mal, das nach zehnmaligen Lesen wieder loszuwerden…. Der Superwurm jedenfalls ist harmloser, und die Krabbe tröstete mich auch, wenn die fiese Echse kam.

20:00 Das Einschlafen ging dann auch schnell.

Fortsetzung folgt…

Der Aufreger zum Wochenende: Stillen ist Liebe.

Nora Imlau schreibt auf ZON über den Druck auf Mütter, die nicht stillen (wollen). Das ist soweit, vor allem unter nicht stillenden Müttern oder denen, die über Alternativen jemals nachgedacht haben, relativ bekannt: Stillen gilt als nonplusultra, und das wird dir von allen Seiten genauso vermittelt, und wer nicht stillt, bekommt Druck.

Der Artikel beschreibt das also,  nimmt auch Stellung in Hinsicht auf freie Entscheidung und in den Kommentaren geht es dann natürlich sofort ab wie Luzi. Zuerst kommentieren viele Männer, dass es diesen Druck nicht gibt. Also ihre Frau hat ja auch nicht gestillt, und niemand hat diese Männer böse angeguckt! Also: bewiesen! Und selbst wenn irgendeine Frau so einen Druck verspürt, soll sie sich mal nicht so anstellen, sondern einfach ihr Ding durchziehen, wie es sich für moderne Frauen gehört! Ja.

Dann folgen diese herrlichen Kommentare, wo Menschen schreiben, dass es diesen Druck natürlich nicht gibt, ihnen persönlich z.b. ist es komplett egal, ob Frauen stillen oder nicht. Aber es ist eigentlich schon das Beste fürs Kind, und da müssen die Frauen dann halt Verantwortung tragen und so weiter und so fort. Merken sie aber leider nicht selbst, was sie da so schreiben.

Weiter geht es mit Kommentaren, in denen ganz klar pro Stillen Bemerkungen gemacht werden, die in die Richtung gehen, dass Flaschenfütterung vergleichbar ist dem Schlagen eines Kindes, und das natürlich gestillte Kinder enorm große Vorteile in ihrer Entwicklung gegenüber nicht gestillten Kindern haben. Dass diese Studien, die da gerne herangeführt werden, durchaus methodische Mängel haben, etwa eine nicht vorhandene Vergleichsgruppe, wissen die Kommentatoren nicht oder sie verschweigen es. Das außerdem in diesen Studien immer erwähnt wird, dass hier ein Zusammenhang bestehen könnte, dieser aber nicht nachweisbar ist, wird auch nicht erwähnt. Dass Stillen ein Faktor ist, aber nur einer von sehr vielen, und dass andere Faktoren wichtiger sind als eben das Stillen. Das holen dann einige Kommentare später andere Forenuserinnen nach. Die haben aber keine Chance gegen die Masse.

Es ist also alles voraussehbar in den Kommentarspalten, aber aus reinem Masochismus ziehe ich mir die Diskussion dann doch noch rein. Ist schließlich Wochenende. Es sind hunderte Kommentare, der Bedarf zum Äußern scheint groß, und der Tenor ist genau der, den die Autorin des Artikels beschreibt: Still-Druck.

Und ich nehme die Debatte zum Anlass, hier meine eigene Erfahrung und Meinung zum Stillen kund zu tun. Ich würde nicht wieder voll stillen.

Für mich selber war das Stillen körperlich relativ unproblematisch. Die Krabbe nuckelte kompetent, etwa jeweils eine halbe Stunde lang, alle vier Stunden. Dennoch tat es mir nicht gut. Ich hatte eine schwere Zeit im Wochenbett und auch in den Monaten danach. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich eine Art Wochenbettdepression hatte, die über das Wochenbett deutlich hinausging. Und ich bin mir ebenso ziemlich sicher, dass das Stillen sehr dazu beigetragen hat. Ich wollte einfach oft weg von meinem Kind, von dieser ultimativen körperlichen Vereinnahmung, brauchte ein paar Stunden Pause, und konnte nicht, weil sie nach etwa einer Stunde Abwesenheit verlässlich zu schreien begann und ich wieder zur Benuckelung herangezogen wurde. Ich dachte also über Nicht-Voll-Stillen nach. Hebamme, Umfeld, Mann waren sich aber größtenteils einig: lieber nicht, es ist doch das Beste. Also stillte ich weiter. Und ich habe in der Folge sogar bei mir selbst gemerkt, wie ich etwas borniert auf Flaschenmuttis herabgeschaut hatte. Und zwar aus der Denke heraus: come on, du faules Stück. ICH opfere mich auf, mach du das gefälligst auch. Ja, so ist man manchmal, leider. Vor allem, wenn man die Entscheidung aufgrund von Strukturen getroffen hat und nicht selbstbestimmt. Ich war sehr erleichtert, als ich nach sechs Monaten wieder arbeiten ging und abstillen „durfte“.

Noch fast zwei Jahre lang habe ich jedesmal, wenn ich ein Neugeborenes gesehen habe, regelrechte Beklemmungen bekommen. Diese waren durchaus vergleichbar mit meiner leichten Klaustrophobie, die ich in großen Menschenmengen habe – ich bin aus dieser Zeit wirklich belastet herausgegangen. Daraus habe ich gelernt. Würde ich noch einmal schwanger werden – und das würde ich gerne – , würde ich keinesfalls wieder voll stillen. Zwiekost hieße dann das Gebot der Stunde. Immer schön abwechselnd stillen und Fläschchen, und zwar keinesfalls abgepumpte Muttermilch! Alleine die Vorstellung, mich die Hälfte des Tages mit einer Milchpumpe beschäftigen zu müssen, und die andere Hälfte des Tages dann eben mit dem Baby, dass sonst leider verhungern würde, lässt mich schreiend davonlaufen wollen. Wenn sich das Kind dadurch selbst abstillen würde, würde ich das leichten Herzens in Kauf nehmen. Deswegen würde ich der erneuten Herausforderung eines weiteren Babys ins Gesicht sehen, bräuchte da aber Unterstützung, die auch das Füttern mit einschließt.

Und für das Protokoll: ich liebe mein Kind sehr, ich habe niemals irgendetwas bereut, ich bin eine ziemlich gute Mutter und hier ist alles im normalen Rahmen sutsche. Das alles hat mit Stillen oder nicht stillen herzlich wenig zu tun.

Fies. Wirklich fies.

Die Krabbe wird geradezu kreativ im Verhandeln. Geht es nicht nach ihren Kopf und sie kommt mit (natürlich ungeheuer niedlichen) Betteln nicht weiter, stößt sie nun wilde Drohungen aus. Die beliebteste: „Dann schrei ich ganz laut in dein Ohr!“ Macht sie dann auch, aber eher mittellaut, und ich muss immer sehr lachen.

Heute erreichte sie ein neues Level. Nach hartem Nachdenken stieß sie erzürnt hervor: „Sonst läuft dir deine Arbeit weg!!!“ Wundervoll. Innerlich feiere ich immer noch die Party des Jahrhunderts… Sie hat anscheinend meinen Schwachpunkt erkannt, ich bin ja ungern erwerbsarbeitslos. Andererseits, so in der Sonne auf dem Balkon, war diese finstere Drohung eher ein verlockendes Angebot.

Toll, diese Menschwerdung.

Sie wird groß

Beim Vorlesen. Die Krabbe: „Ich hab Durst!“ Ich: „In der Küche steht ja noch dein Glas, dann geh mal was trinken.“ Krabbe läuft los, kommt wieder und erklärt: „Ich habe aus deinem Glas getrunken. Meins war schon leer, und du wolltest bestimmt nicht noch mal aufstehen.“ 

Ich, gemeinhin eine recht dienstbare Mutter, war wirklich überrascht. Aber schön war diese Überraschung!