Viel zu tun und so müde

Ohne viel jammern zu wollen: so ein Parteiamt hält eine dermaßen auf Trab, dass ich kaum zu etwas anderem komme. Ich habe das „Glück“, dass ich auf der Arbeit nicht viel zu tun habe und dementsprechend meine Ehrenamtsarbeit teilweise im Büro erledigen kann – auch deswegen, weil ich in der örtlichen Parteizentrale erwerbsarbeite und die AnsprechpartnerInnen hier ständig hereinschneien. Geht schon, aber meine anderen Hobbys und Aufgaben kommen gerade nicht so sehr zum Zuge. Aber ich sag mal so: ich freue mich schon auf die Rente und die viele Zeit, denn so langsam bekomme ich eine Ahnung, wie man die herum bekommen könnte. Zur Zeit noch wichtig:

Die Krabbe hat Priorität, da sage ich auch mal Landesvorstandssitzungen ab. Wenn die Termine einseitig vom geschäftsführenden Vorstand beschlossen beschlossen werden und auf meine Kindtage fallen, dann ist das eben so, dass ich nicht immer kann. Und die Krabbe ist gerade recht fordernd, da gebe ich ihr lieber etwas mehr Aufmerksamkeit als weniger. Aber es gibt auch andere Lösungen: Zur nächsten Veranstaltung, die ich leite, nehme ich sie (und D. zum irgendwann nötigen Bespaßen) einfach mit – ich will sie politisch prägen und ihr zeigen, was ich da immer so treibe. Sorry, Krabbe, aus der Nummer kommst du nicht raus!

Der Schrebergarten. Da müsste ich auch mal hin und Rasen mähen und so.

Kino! Lange nicht gehabt. Aber ich habe mir mal Kinokarten für drei aufeinanderfolgende Tage gekauft: Herr der Ringe 1, 2 und 3. Im Liegesessel. Nur ich und viele andere Fremde, die sich nicht mit mir unterhalten wollen. Großes Kino in jeder Hinsicht!

D. möchte, dass wir mehr zusammen rausgehen, und er hat Recht. Dafür muss ich mich sehr aufraffen, aber wie gesagt: er hat Recht.

Yoga klappt, einmal die Woche. Auch sonst Sport und Bewegung: die Zeit nehme ich mir dreimal pro Woche.

Rad- und Fährefahren ist ebenfalls Ausgleich und macht bei diesem Wetter enormen Spaß.

Lesen mache ich so oft wie möglich.

Freunde: ja, wenn sie im Schrebergarten sind oder die Kinder miteinander spielen, sehe ich auch mal Freunde. Aber sonst ist das gerade etwas armselig, da will ich in der politischen Sommerpause wieder aufholen.

Und dann ist die Zeit auch schon alle, aber angenehm verbracht. Das einzige Manko: Leider bin ich seit einigen Tagen nach ein paar energiestrotzenden Monaten irre müde, wie erschlagen – und ich finde das so lästig und will dem keinesfalls nachgeben. Es bringt nämlich leider auch nichts, wenn ich mich ausruhe – ich bin trotzdem müde und fühle mich auch während des Ausruhens furchtbar. Da frage ich mich dann: was soll der Geiz? und mache weiter. Aber schön ist es nicht. Ich spekuliere auf dolles PMS und die hormonelle rote Befreiung Mitte der Woche. Toitoitoi!

 

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