Tagebuch 02/2018

Frau Brüllen fragt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Ich mache mit, und viele andere auch. Die Sammlung findet ihr hier!

02:45 D. kommt ins Bett. Ich werde wach.

03:00 Ich wechsele in D.s Zimmer und höre Drei Fragezeichen. Ist zu laut, die schreien immer so aufgeregt rum.

04:00 Ich höre Kai Meyer als Hörbuch.

05:00 Ich wälze mich. Wenn ich jetzt noch einschlafe, habe ich noch zwei Stunden Schlaf!

05:15 Ich döse.

07:00 Der Wecker klingelt. Na ja. Die Nacht davor habe ich ähnlich verbracht. Der Tag wird anstrengend werden, immerhin habe ich kindfrei.

Duschen, Frühstück vorbereiten, blicklos an die Decke starren. Die Mailcheckung ergibt: noch jemand möchte in den Vorstand der Frauenorganisation, für deren Vorsitz ich kandidiere. Darum muss ich mich kümmern.

08:10 Aufbruch zur Fähre. Immerhin, ein toller Sonnenaufgang versüßt den Weg auf dem Deich. Die Fähre ist angenehm voll, ich gucke ein bisschen Hipster. Mit meist leerem Blick, aber ein paar Mal schaffe ich Fokussierung. Die erste Herausforderung des Tages ist gemeistert.

09:10 Die frische Luft tat gut, nun bin ich im Büro. Der schweigsame Kollege, der mit mir redet, seit ich für ein Parteiamt kandidiere, tauscht sich mit mir über Partei- und Erwerbsarbeit aus.

Danach: Termine verschieben. Der Chef weilt zu Koalitionsverhandlungen in Berlin, das Ganze dauert länger als ursprünglich geplant, und der Kalender ist sonst natürlich auch schon rappelvoll.

11:00 Die Kollegin feiert ihren Geburtstag. Mit Pflaumenkuchen und Metttorte. Ja, Mett-Torte! Das ist ein starkes Stück, und am Tisch bilden sich sofort zwei Fraktionen, die sich räumlich strikt voneinander fernhalten. Der Zwiebelgeruch macht mich trotzdem fertig, aber der Pflaumenkuchen ist ganz lecker.

11:30 Bürgeranfragen recherchieren und beantworten.

13:00 Die Kolleginnen arbeiten weiter an der Vernichtung des Metthaufens. Ich sitze still protestierend im Büro und esse ein Salamibrötchen. Ab und zu kommt der witzige M vorbei und ruft: „Sei bitte so mett und mach die Tür auf, wenn jemand klingelt!“ – „Das entspricht aber nicht der Mettiquette, dass du nicht mit uns isst!“ etc pp. Ich will wieder auf die Fähre, Hipster gucken, das wäre jetzt schön.

14:00 Müüüüüüde. Müüüühühühüde. Ich werde heute früher nach Hause gehen. Müssen.

Deshalb schon um

16.40 auf der Fähre. Auch zurück mit ordentlich Panorama.

17.15 Ich schlage zu Hause auf, jammere D. an und verziehen mich aufs Sofa – Star Trek Voyager. Eine Folge sollte drin sein, während D. zauberhafter Weise kocht.

18.00 Es gibt Bratwürste, für D. aus Seitan, Sauerkraut, vegane Bratensauce und Kartoffelpüree. Bester Mann, der D. Danach hüpfe ich zum Kiosk, Nachtisch holen. Ich zu D.:“Was möchtest du?“ D.:“Hm, Snickers oder Twix, ich kann mich nicht entscheiden…“ -„Es geht auch beides!“ D., leicht aus der Fassung ob dieser Aussicht:“Oh ja, Snix! Äh…“ Ich habe verstanden. Kommt sofort.

Den Rest des Abends, also bis ca 20.30 Uhr, widme ich wieder Netflix. Und dann gehe ich schlafen, hoffentlich diesmal die ganze Nacht. Ich wünsche allen einen frohen und ruhigen Abend!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein.

Ein Kommentar zu “Tagebuch 02/2018

  1. io sagt:

    Schlaf gut! (irgendwie)

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