Memo an mich: Rollenspiele

Heute ein Muster festgestellt, das ich mir merken muss. Das geht so: spielen wir zu dritt Rollenspiele, also Krabbe, D. und ich, ist es von immanent großer Wichtigkeit, dass als allererste ich auf die Idee komme, krank zu sein. Dann werde ich von der Krabbe nämlich mit leuchtenden Augen aufs Sofa busgiert, hingelegt, liebevoll diagnostiziert, Speisekarten und Kaffee gebracht (bei der Krabbe bin ich offenbar privat versichert) und verbunden etc. So kann man den Tag gut verbringen.

D., der neidvoll das Geschehen betrachtete, während er im Kaufmannsladen einkaufte, wollte partizipieren und rief: „Oh, ich bin auch krank!“ Die Krabbe schaute konsterniert und rief energisch: „Nein! Du musst in der Küche arbeiten. Kaffee kochen für Mama.“ Ich war ganz bei ihr. Echt mal, dieser faule Simulant, da muss man sofort einen Riegel vorschieben! Mehr als eine Kranke ist halt in einem Kleinbetrieb nicht drin.

Mal sehen, ob D. von selbst drauf kommt. Bis dahin muss ich einfach immer sehr schnell krank werden.

 

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