Anscheinend Stress

Ich fühle mich eigentlich nicht so, aber einige Indikatoren weisen darauf hin, dass ich viel zu tun und wenig Muße habe.

  • Ich verpasse wmdegt, das Tagebuchbloggen von Frau Brüllen.
  • Wenn ich morgens das Bett mache, freue ich mich unbändig darauf, mich abends wieder hinein zu legen.
  • Mein Blog-Reader weist von mir ungelesene Artikel auf.
  • Ich finde einfach kein Zeitfenster, um zum Friseur zu gehen.

Es scheint bisher positiver Stress zu sein, da ich mich (noch) nicht erschöpft fühle und gute Laune habe. Der hauptsächliche Grund für die stärkere Auslastung ist eine erhöhte Taktzahl bei der Arbeit und mehr Aktivität in den Ehrenämtern (gnah, wieso habe ich eigentlich zwei Ehrenämter? Wie ist das passiert? Ich erinnere mich nicht mehr), was bisher alles Spaß macht. Ich weiß allerdings auch, dass das bis zum 24. September definitiv noch mehr werden wird, und danach werde ich zumindest bei Arbeit eventuell in ein tiefes Langeweile-Loch fallen. Es gilt also, vorausschauend zu agieren und mit Kräften zu haushalten.

Vorsichtshalber werde ich jetzt schon erhöhte Terminhygiene betreiben. Zwei Abende pro Woche zu Hause sind Pflicht, viel Zeit mit D. und der Krabbe ist einzuplanen, nicht mehr als vier Abendtermine pro Monat bei der Arbeit und die Ehrenamttermine und -arbeiten muss ich eher flach halten. Auf letzteres kann ich mich intensiv nach der Bundestagswahl stürzen, wenn mein Chef sein Mandat verteidigt hat. 

Wachsam sein, ganz langsam rennen, heißt die Devise. Ich muss das Tempo vier Monate halten können.

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Ein Kommentar zu “Anscheinend Stress

  1. Ella sagt:

    *spooky*, irgendwie triffst du meine Themen. Habe gerade eine Mail versendet in der ich das Zeitgedönse (zu viele Termine, zu viele Pflichten, zu viel Arbeit, zu viel Engagement) hinterfrage und einige Dinge verschiebe. Naja, vielleicht doch nicht so „unheimlich“, sondern normal. Ich frage mich wie ich vor 25 Jahren ohne Internetbestellungen, Netflix / Amazon Video ohne Youtubeanleitungen, Suchmaschinen und Serienaufnahmen existieren konnte und das ich früher die Zeit hatte Sahne und Eischnee per Hand zu schlagen & Marzipan selbst per Hand zu machen. Wo ist meine Muße geblieben. Was möchte ich damit sagen? Ich weiß es nicht. Es ist manchmal ein recht schmaler Grat zwischen engagiert aktiv zu sein und ausgebrannt. Meistens schleicht sich das langsam ein… Frau hat das Gefühl immer am Ball bleiben zu müssen und das obwohl gefühlt zu wenig Zeit da ist…das läuft auch lange gut…

    Ich wünsch dir endlos viel Kraft und positive Energie oder die Weisheit, dass man nicht auf allen Hochzeiten tanzen kann.

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