Solidarische Landwirtschaft – Wochenration KW 11

Für meine persönliche Statistik, aber auch für interessierte LeserInnen, werde ich hier ab und an mal meine Ausbeute aus dem Hofladen präsentieren und was ich damit anzufangen gedenke.

(Eine Anmerkung zu meinem heutigen Erleben: ein Einkaufstrolley (aka Hackenporsche), den ich zum Transport vom und zum Hofladen nutze, schmälert vor allem dann mein Selbstbild, wenn ich damit die Fähre entere und diese mit hotten jungen Hipstern besetzt ist. Ein paar von denen haben wir nämlich im Stadtteil. Und falls die jemals bei meinem Anblick an wilden, lüsternen Sex gedacht haben, dann ist dies nun sicherlich vorbei, was mich ein wenig traurig macht. Noch nie in meinem Leben fühlte mich Hipstern so wenig zugehörig wie mit meinem Hackenporsche. Und es macht mich recht nachdenklich, dass ich mich anscheinend normalerweise, also ohne Hackenporsche, schon ein bisschen wie eine Hipster fühlte, was ich gar nicht gemerkt habe. Es ist alles sehr interessant.)

Wir sehen hier also für den wöchentlichen Anteil von 45 Euro folgendes:

3 Liter Milch, 150 gr Butter, 150 gr Camembert, 100 gr Gouda, 500 gr Quark, 1,25 kg Kartoffeln, 600 gr Zwiebeln, 800 gr Sellerie, 600 gr Möhren, 280 gr Feldsalat (wegen Abernte durfte ich so viel mitnehmen, wie ich wollte), 500 gr Roggenvollkornmehl, 300 gr Hüft- und Rumpsteak, 150 gr Fleischwurst, 50 gr Wildschwein-Schinken. (Fleisch habe ich diesmal nicht ausgereizt, mir stehen eigentlich 700 gr zu, aber ich habe noch einiges aus letzter Woche.)

Daraus werden folgende Hauptmahlzeiten zubereitet:

  • ein Brot, mit dem mindestens eine Brotzeit absolviert wird und natürlich Frühstücke
  • Pfannkuchen mit eingebackenen Schinken
  • Salat als Beilage oder Hauptmahlzeit, je nachdem
  • vegetarische Bolognese
  • Butterkartoffeln mit Quark
  • Steak mit Zwiebeln und Möhren
  • evtl Schweizer Wurstsalat, falls noch Fleischwurst und Käse übrig bleiben

Das sind alles nicht zwingend Familienportionen, aber es macht mich immer noch recht zufrieden, wobei man nicht vergessen darf: wir darben ja feldfrüchtetechnisch. Die Vorräte aus dem Herbst sind auf dem Hof aufgebraucht, der Frühling gibt noch nicht viel her. Aber für die nächsten zwei Wochen wurden schon vorsichtig Frühlingskräuter und Spinat angekündigt.

Hossa!

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4 Kommentare zu “Solidarische Landwirtschaft – Wochenration KW 11

  1. Maike sagt:

    So geht es mir mit meinem Auto. Die Flirts an der Ampel sind deutlich weniger geworden seitdem ich einen Caddy statt ehemals Cabrio fahre 😂
    Die Ausbeute ist interessant. Ich werde es weiter verfolgen.

  2. Ella sagt:

    Hackenporsche ist doch sehr sexy 😉 *flitz*. Kommt halt auf die Gruppierung an
    …oder auf den Hackenporsche->
    http://www.trendsderzukunft.de/citrus-der-einkaufstrolley-wird-zum-elektroroller/2015/09/07/

    http://www.trolleydiscounter.com/epages/es901739.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/es901739/Products/8816MRMI

    Es ist erwiesen, seitdem die Plastiktüte Geld kostet gibt es mehr Hackenporsche. Eine Freundin in der Schweiz nennt den Einkaufstrolley übrigens Grosi-Wägeli (Schreibweise unbekannt Grooohsi Wäääääääägelhiiiii) und schon könnte es Szenebewusstsein vs. Mainstream-Gedanken sehr nahe kommen…oder häng einfach ein Holzfellerhemd, male ein Fakefur oder Vollbart oder eine Brille drauf oder als Button….fertig.

    Also ich kaufe mit Bastkörben ein. Total out, eher Hippie, als Hipster. Aber wer bin ich…
    von der Familienkutsche befreit und ein „non-mama-car“ in dem das Kind seit es da ist (das Auto) seltens gesessen hat. Ich wollte ein Auto in dem es und ich nicht spontan zugemüllt wird, weil alles immer schnell schnell gehen muss. Ob ich deswegen häufiger angebaggert werde, als mit den Familienautos. `türlich. Wenn Frauen mittleren Alters, mit Übergewicht ( tollen Vorbau und wunderbarem Haar) und extrovertiertem Kleidungsstil -mit den Lieblingsfarben dark teal und mustard- durch Autofensterscheiben erkennbar sind. Also jep. Ich bringe es noch voll. Manchmal nervts ;—-).

    Ernsthaft? Ich finde Plastiktüten total unsexy, da ist mir jeder Hackenporsche lieber. Wobei ich in letzter Zeit vermehrt äh junge Erwachsene (noch grün hinter den Öhrchen) mit Hackenporsche und zweifellos alkohlhaltigem Lager gesehen habe. Der Rücken, eindeutig die Jungs waren zu schwach zu schleppen, eventuell ist es aber auch einfach cool oder soll ich den Jungs unterstellen das sie so weit denken (wir machen jetzt Komasauen und schonen uns den Rücken, weil wir möchten unsere Rente noch genießen)…

    Egal.

    Meinerseits ist es wumpe, ob jemand so ein Hilfsmittel nutzt. Es gibt sie in hässlich, stylisch, teuer, billig aussehend, schön aber unhandlich, von Tasche bis hin zum Scooter umbaubar……

    Also ich sehe in meinen Winterboots aus wie ein kleiner Waldschrat *g*, komischerweise mit passender Kleidung drumherum und Selbstbewusstsein gucken mich Männer an die halb so „breit sind wie ich“, aber auch die strammen Burschen und jüngere Exemplare…warum…es liegt wohl nicht an den Schuhen. Gut das ich vergeben bin, meine Güte…

    Wäre ich ein Mann, mich hättest du schon an den Hacken, bei dem leckeren Inhalt *grins*

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