Reise nach Thailand – Fast vorbei

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Nach einer Woche Insel – den Bericht reiche ich wegen der dortigen beklagenswerten Internetverbindung nach – sind D. und ich wieder in Bangkok, wo wir uns für die letzten zwei Nächtedas schönste Hotelzimmer der Reise gebucht haben. Zumindest war es schön, bis wir reinkamen und unser Gepäck abgestellt haben. Das Hotel ist aber wirklich süß, man kann zwischen Zimmern mit geteilten Badezimmern oder – wie wir! – der Deluxe-Version wählen und ein bisschen traditionelles Thai-Flair atmen. Das Frühstück ist auch lecker.

Körperlich bin ich etwas angeschlagen. Die gestrige Reise von Koh Phayam nach Bangkok hatte 7 Etappen, die dank gebuchten Reise-Packages absolut reibungslos funktionierten (dieses Land ist wirklich meist extrem gut organisiert, wenn auch gerne alles improvisiert wirkt), aber auch 2,5 Stunden Minibus und sehr viel scharfes Essen beinhalteten. Ersterer führte dank so schmalen Sitzen, dass ich mich nicht anlehnen konnte, zu enormen Nackenverspannungen, die ich just nur mit Unmassen von Paracetamol in den Griff bekomme. Zweiteres war lecker, aber ich habe es anscheinend nicht sooo gut vertragen. Das bittere Ende des Verdauungsvorganges beeindruckt mich immer noch und dauert übrigens auch noch an. Nebenbei menstruiere ich fröhlich vor mich hin und kämpfe mich durch Bangkoks Schwüle. Insgesamt bin ich etwas wackelig auf den Beinen.

Mit einer befreundeten Familie, die gerade auf Elternzeit in Thailand sind, besuchten wir dennoch heute den Weekend Market, der sehr beeindruckend war, weil riesig und voll und reizüberflutend. Ich besorgte mir noch eine nette Schultertasche und sehr wertvolle und kostbare Geschenke für die Familie als Mitbringsel, die ich hier natürlich nicht verrate, weil die Bagage eventuell mit liest. Danach war ich unfassbar erschöpft, fuhr mit D. per Skytrain noch einmal zur Siam Paragorn-Mail, aß dort mit ihm ein Sandwich und setzte mich zum Hotel in ein Taxi. Noch einmal bummeln hätte ich nicht geschafft. Und hier liege ich nun nachmittags und bin sehr zufrieden damit, mich ausruhen zu können. Ich bin wirklich nicht fit.

Morgen geht es dann nach Hause, und ich freue mich schon sehr. Am meisten auf die Krabbe, die etwa zeitgleich aus dem Skiurlaub mit dem Papa anreist und die ich Dienstag vom Zug abholen werde. Darauf freut sie sich auch schon sehr, so sehr, dass ihre Prinzipien wanken. Dazu muss man wissen, dass sie es noch nie mochte, geküsst zu werden. Schon mit 5 Monaten wurde jeder ihr gegebene Kuss mit einem entnervten Wedeln an die geküsste Stelle quittiert, als würde eine Fliege verscheucht werden. Jedenfalls sagte ich ihr gestern beim Telefonieren: „Und dann hole ich dich ab und wirbele dich durch die Luft und küss dich überall ab, bis du schreist: „Nein, Mama, nicht küssen!“ Und ich küss dich trotzdem weiter, weil ich mich so freue. Und dann rufst du: „Nein, Mama, nein heißt nein!“ Und dann sage ich: na gut, da hast du recht. Und dann hör ich auf.“ Daraufhin gluckste die Krabbe am anderen Ende der Leitung sehr glücklich und sagte: „Ausnahmsweise darfst du mich dann küssen.“ ❤

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Ein Kommentar zu “Reise nach Thailand – Fast vorbei

  1. ❤ Zauberhaft die Krabbe

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