Stippvisite Berlin

Am Nordbahnhof: Berlin hat einfach sehr schöne Sonnenuntergänge. Is so.

Heute bin ich auf Dienstreise in Berlin, politisch interessierte Bürgerinnen beim Besichtigen betreuen. Als Arbeitsaufgabe eher mittelspannend, aber es dient zumindest einem höheren Zweck.

Zwei Stunden Freizeit gehörten heute dazu. Ich versuchte im Vorfeld etwas halbherzig, mich zu verabreden, kam aber schnell auf die Idee, Badesachen einzupacken und schwimmen zu gehen. Der Ex-Heimvorteil will schließlich genutzt werden. 

Und was soll ich sagen: das war eine meiner besten Ideen. Statt zwei Stunden sinnloses Rumdümpeln im eiskalten und ferienbegingt halbtoten Regierungsviertel kam ich raus aus der Kälte, rein ins herrlich Feuchtwarme, konnte 25 Minuten zügig Brustschwimmen, 15 Minuten heiß duschen, und das alles im architektonisch sehr dankbaren Stadtbad Mitte… Ich war wie ein neuer Mensch. Hatte nur ein kleines bißchen Berlin-Heimweh, was widerum nichts Neues ist.

Sonst habe ich heute auch weiterhin nix Neues gesehen, aber zumindest auch nix Schlimmes (außer dem EC-Abteil, in dem offensichtlich vor uns eine Partyhorde gehaust hatte): den Chef, den Bundestag, den Hauptbahnhof. Und noch mehr tolles Licht.

Göttinnendämmerung…? Das Kanzleramt im Rotlicht

Jetzt will ich schnell nach Hause. Die Krabbe wird schon schlafen, wenn ich ankomme, aber sie hat mich gebeten, dass ich sie in mein Bett trage, wenn ich wieder zu Hause bin. Mach ich doch glatt, vor allem, weil sie sehr großzügig war: „Du kannst auch vorher noch deinen Schlafanzug anziehen!“
❤ 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein.

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