Vier Maschinen

Es war abzusehen: die Krabbe lieferte sich um 17:30 Uhr einen Apfelschorle-Trinkwettbewerb mit der Nachbarstochter. Ich, ganz faule Mutter, füllte widerspruchslos nach und sah den beiden milde lächelnd hinterher, als sie mit ihren Bechern wieder auf den Hof stürmten. So konnte ich in Ruhe kochen. Außerdem hatte ich vage im Kopf, dass Kinder auch regulierungsfreie Zeit brauchen. Passte gut zusammen in dem Moment.

Um 5 Uhr morgens weckte die Krabbe mich, sie habe ins Bett gemacht. Schlafen war dann für die Nacht vorbei, und den Tag verbrachte ich mit waschen. Falls sich das jemand schon immer mal gefragt hat: Bettdecke, Kissen, die jeweiligen Bezüge, Matratzenbezug, Laken erfordern im Toplader vier volle Maschinen.

Faule Mütter haben es auch nicht leichter.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein.

2 Kommentare zu “Vier Maschinen

  1. kinder unlimited sagt:

    nette Moral, die Deine Geschichte hat ;-))

  2. jongleurin sagt:

    Ja danke. Ich bemühe mich immer, einen Mehrwert zu generieren. Moral ist da ein guter Anfang! 😀

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