Die Übergabe meines Kindes an die Freundin meines Ex

Die Krabbe wurde übergeben, von mir an die Freundin des Papa. Denn die beiden reisen gemeinsam dem Papa hinterher, der momentan in Frankreich surft.

Wir trafen uns in einer kleinen Pizzeria. Die Krabbe war gut drauf, freute sich des Lebens und war sehr unkompliziert, die Freundin des Papas war freundlich und ich auch. Wir aßen ein Stündchen, dann brachten wir gemeinsam die Krabbe zur Wohnung des Papas, sie verabschiedete sich kurz und schmerzlos von mir und weg waren sie.

Das ist auf jeden Fall netter, als wenn ich mich mit dem Papa selber treffen würde. Ich bin wirklich ganz froh, dass es mit seiner Freundin so gut klappt, wenn es nötig ist. Auch wenn es mich sehr ärgert, dass der Papa selber anscheinend immer noch nicht über die Trennung vor fast drei Jahren hinweg ist und anscheinend auch nicht viel Lust hat, sich in dieser Hinsicht zusammenzureißen.

Ich immerhin wachse notgedrungen über mich hinaus – ich, die ich niemals auch nur mit meinen Exen rede, geschweige denn meine Nachfolgerinnen auch nur zur Kenntnis nehme.

Patchwork mit Luft nach oben.

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7 Kommentare zu “Die Übergabe meines Kindes an die Freundin meines Ex

  1. kat+susann sagt:

    Es kann alles klappen. Wenn man seine Verletzungen zurück stellt und Grösse zeigt. Dann kannst du stolz auf dich sein. Und dein Kind wird es später auch sein, wenn es begreift. Super gemacht!

  2. jongleurin sagt:

    Ach, danke. Man wächst da so rein.

  3. kinder unlimited sagt:

    bewundernswert!!!

  4. Ms Phye sagt:

    Ich weiß, wie schwer das einigen immer fällt und wie wichtig es ist, dass es für die Kinder klappt. Schön, dass du das so gut geregelt bekommst 🙂

  5. Greta sagt:

    Pfff, also diese Situation würde ich ungern erleben. Dass meine Jungs die Freundin ihres Papas so gern mögen, ist für mich immernoch schwer.
    Aber nun: jeder Mensch, der gut zu den Kindern ist, ist wichtig. Das darf und soll so sein, das darf man ihnen nicht kaputtmachen.

  6. Frau Pingaga sagt:

    Klingt prima! Finde ich auch schön, wenn man mal die Vergangenheit begraben kann. Wir versuchen das hier auch langsam. In sehr kleinen Schritten. Aber scheint zu funktionieren… Allerdings ist unser Papa ca. 300km entfernt…

  7. jongleurin sagt:

    Danke für eure Erfahrungen… Heutzutage endet das Anna-Karenina-Prinzip eben nicht mit der Trennung: „Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich“, sondern setzt sich nach der Trennung fort. Zwar hoffentlich weniger unglücklich, dafür weiterhin kompliziert, und jede Familie auf ihre Weise.

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