Krieg und Flucht und Anschläge

Darüber muss ich ein bißchen nachdenken, so für mich – nicht hier.

Eines finde ich sehr spannend beim Gedenke: da ich nun für einen Außenpolitiker arbeite – ich, die sich nie besonders für Außenpolitik interessiert hat, aber wie das eben so ist: je mehr EInblick man hat, desto mehr erweitern sich die Interessen -, verschiebt sich meine Sicht der Dinge. Fluchtursachen, Krisen und Bürgerkriege sind nun die Themen, auf die meiner Meinung nach der Fokus gelegt werden sollte, wo Lösungen gefunden werden müssen. Wenn das Leben in der Heimat erträglich bis schön ist, würden die wenigsten fliehen und sich noch weniger radikalisieren oder Radikalismus als geringeres Übel tolerieren. Hier liegen die Wurzeln der Probleme.

Natürlich liegen sie in Wahrheit noch tiefer, angefangen bei der Kolonialpolitik der Europäer seit dem späten Mittelalter bis hin zu Waffenlieferungen in Krisengebiete und vielleicht sogar überhaupt in der Idee von Nationalstaaten. Und natürlich müssen nicht nur die Wurzeln, sondern auch die Symptome behandelt werden. Aber wie gesagt, darüber denke ich noch.

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