Freizeitstress

Die neue Freiheit nach der Arbeit ohne die Pendelei hat mich etwas übermütig gemacht: fröhlich koordiniere ich Termine in meinem Kalender, juchze und hopse ob der neuen Möglichkeiten, finde eine Woche alles großartig und merke dann heute, dass ich mich wieder übernommen habe, Sachen canceln und doppelt belegen muss und meinem armen Vater die dritte Planänderung mitteilen muss.

Ächz. Gerade hatte ich es so einigermaßen raus, welches Pensum an Aktivitäten mit und ohne Krabbe gut funktioniert, jetzt muss ich wieder alles neu lernen.

Aber ansonsten verknuse ich die Veränderung bisher ganz sternzeichenuntypisch überraschend gut. Ich habe gefühlt mehr Energie, ich mag das Geschnacke und Familiäre der Lokalpolitik – auch wenn das direkte Aufeinandertreffen mit besorgten Bürgern mich bereits mehr als einmal sprachlos gemacht hat -, die Bürogemeinschaft ist durchweg in meinem Alter und ziemlich nett-entspannt, der Chef hat mir zum Einstand mit karamellisierten Nüssen gefüllte Datteln aus Saudi-Arabien mitgebracht. Unglaublich lecker, dabei mag ich weder Datteln noch Nüsse, aber es freut mich, dass ich mich in dieser Hinsicht noch überraschen kann. Falls mal jemand dort ist, mir bitte eine Packung mitbringen!

So kann es weitergehen.

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