Immer wieder ein Schock

Die Krabbe war länger mit dem Papa unterwegs und ist nun wieder da. Es muss sich alles erstmal wieder eingrooven. Mittagsschlaf findet nur noch gelegentlich statt, dafür ist sie wirklich rabaukig und laut und wild und testet gerade, wie doll sie weh tun darf, bis jemand wirklich ärgerlich wird.

Jetzt gerade ist D. mit ihr und dem Nachbarstöchterchen draußen auf dem Spielplatz, ich bin alleine zu Hause und genieße es. Mir fällt jetzt auch wieder ein, wie erholsam das schon immer war, ich vergesse das immer in den längeren Abwesenheiten. Und ich erwische mich bei dem Gedanken: endlich kann ich mal in Ruhe aufräumen und sauber machen.

DAS von mir! Sehnsüchtiges Warten auf eine Gelelgenheit, Hausarbeit zu verrichten! Hätte mir das vor zehn Jahren jemand gesagt, ich hätte mir nicht mal die Mühe gemacht, auch nur zu schmunzeln.

Aber ist halt so, mit der Krabbe im Haus dauert es einfach zehnmal so lange, und sonst muss ich alles heute abend machen, wenn sie im Bett ist, wo ich eigentlich viel schönere Sachen machen will. Und wenn ich gar nichts mache, sieht es Montag nach der Arbeit echt aus wie Hulle, und sogar ich habe eine Schmerzgrenze. Auch wenn die sich scheinbar seit einigen Jahren stetig nach unten verschiebt.

Das ist dieses erwachsen werden, von dem man immer hört, oder?

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Ein Kommentar zu “Immer wieder ein Schock

  1. kinder unlimited sagt:

    wahrscheinlich…ich kenne da zeitweilige Rückschläge bei mir ;-))

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