Gezählt: ZEIT vom 11.06.15

Und zwar begegnet mir im Feuilleton die Liste der „10 besten Krimis im Juni 2015“. Ich zähle in solchen Listen irre gerne die Männer und Frauen, weil mein Vorurteil generell bestätigt wird: Autorinnen werden hier meist sträflich vernachlässigt. Nicht dass mich dieser Umstand freuen würde, aber wer lässt sich nicht gerne seine Vorurteile bestätigen!

Aber hier würde ich eines besseren belehrt. Ich zähle:

  • Männer: mindestens 4
  • Frauen: mindestens 4
  • Bei James Ellroy bin ich mir gerade nicht sicher, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt. Ein Mann wahrscheinlich, aber im Zweifel… Und bei Mukoma wa Ngugi bin ich komplett hilflos.

Selbst im traurigsten aller Fälle haben wir hier einen Frauenanteil von 40 Prozent, das lässt mich freudig sein. Und ich notiere einige Werke für meine zu-lesen-Liste: Sara Grans „Dope“, James Ellroys „Perfidia“, Benjamin Blacks „Die Blonde mit den schwarzen Augen“ und Zoë Becks „Schwarzblende“.

Da hat sich der Feuilleton gelohnt!

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