Wir ernten, was wir säen.

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Beziehungsweise: jetzt gerade ernten wir in erster Linie Quecke, damit wir in naher Zukunft ernten können, was die Erntezeit-Herrinnen und -Herren gesät haben. Deshalb ist das meiste des herrlich frischen Grüns auf dem Foto auch Unkraut, vermengt mit einem Hauch Salat, Radieschen und angeknabberten Kohl-Pflanzen. Mehr ist noch nicht zu sehen. Wir sind aber hoffnungsfroh, denn angekündigt sind unter anderem herrliche Dinge wie Rosenkohl, Rotkohl, Wirsing, Mangold, Spinat, Kürbisse, Petersilie, Dill, Rote Bete, Möhren, Bohnen aller Couleur, Ersen etc pp.

Wir sind gespannt und versuchen, die Wartezeit mit Feldpflege zu vertreiben. So haben D. und ich auch heute fleißigst gejätet und nachgesät. Nach 2,5 Stunden waren wir immer noch nicht ganz fertig, aber ich fluchte und propagierte den Mut zur Jät-Lücke. Mei, eine Quecke mehr oder weniger, was schadet das schon! Trotzdem sah unser Feldstreifen deutlich zerwühlter aus als die ordentlich bearbeiteten Nachbarstreifen. Es erinnerte mich an den Vergleich meines Schreibtischs mit dem der Kolleginnen, ich habe etwas an mir, dass alles etwas verkruscht aussehen lässt, an das ich mich heran mache. Bisher widerstehen wenigstens D. und die Krabbe diesem Einfluss, aber gebt mir noch zwei Jahre…!

Jedenfalls habe ich die leichte Befürchtung, dass wir auch schon einiges an Feldfrüchten herausgejätet haben. Ein bisschen Schwund ist aber bekanntermaßen immer, also bleibe ich ruhig und hoffe, dass das Leben sich durchsetzt. Das richtige Leben, wohlgemerkt, nicht die Quecke!

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