Die Notwendigkeit eines Kalenders

2015 lässt sich etwas hektisch an, muss ich jetzt mal leise murrend beanstanden. Der Terminwust bricht über mir zusammen, und ich merke auf ganz arge Art und Weise, dass ich noch keinen Kalender habe. Sprich: keinen analogen Kalender, den ich mit mir herumtragen kann und der genug Platz für alles bietet. Ich habe natürlich jeweils einen im Handy, im Outlook bei der Arbeit, einen google-Kalender mit dem Papa, einen Familienkalender in der Küche und einen zarten Privat-Kalender, geschenkt bekommen von Madame C. Ich brauche aber was Größeres mit viel Platz für Notizen, in dem ich alles kombinieren kann. Denn:

  • auf der Arbeit häufen sich die Termine, die nicht in meiner regulären Arbeitszeit stattfinden. Auch sonst: Stress. Ich brauche Platz für to-do-Listen.
  • der Papa fährt in der Weltgeschichte herum und nimmt die Krabbe mal mit, mal nicht. Ersteres löst Sehnsucht aus, jetzt schon, zweiteres Orga-Stress – irgendjemand muss das Kind zur Kita bringen, wenn ich nach Berlin fahre. Ich kann es nicht. Das muss eruiert und notiert werden!
  • Leute heiraten und so. Geburtstage.
  • D. und ich wollen auch in der Weltgeschichte herumgondeln, das muss ebenfalls eingetragen werden. Alleine zwei Mal wegfahren steht schon fest. Thailand und Amsterdam. Da guckt ihr!
  • Durch mein neues Ehrenamt habe ich so den einen oder anderen Termin, den ich mir nicht einfach so merken kann.
  • Arzt, Friseur, etc. Das übliche.
  • überhaupt: to-do-Listen!

So viel zu den harten Facts. Immerhin findet alles innerhalb fester Strukturen statt – keine Bewerbungen, keine Umzüge, keine Trennungen, keine grundsätzlich stressigen Dinge. Halleluja!

Aber dennoch: wieso ist hier so viel los? Wie kommt das denn auf einmal? Hoffentlich beruhigt sich bald alles. Es wird definitiv besser werden, wenn ich einen Kalender habe und mir nicht so viel merken muss und endlich Listen schreiben kann, das steht jedenfalls fest.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein.

Ein Kommentar zu “Die Notwendigkeit eines Kalenders

  1. Greta sagt:

    Einen lieben Gruß von der To-Do-Listen-Schreibe-Meisterin! Ohne Liste geht bei mir garnix, daher musste ich sehr schmunzeln bei Deinem Text. Habe dieses Jahr zwei Kalender – einen in der Küche und einen in der Handtasche – und große Mühe, die so zu synchronisieren, dass nix untergeht. Wünsche Dir auch – gelegentliche – ruhige Zeiten!

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