Einschlafrituale und schlafen sowieso

Das Einschlafen der Krabbe klappt gerade ziemlich gut. Was dauert, ist die Zeit davor. Ich will das einfach mal aufschreiben, um mich daran zu erinnern und auch zum Vergleichen für andere – ich lese so etwas selber ganz gerne, und mit anderen Eltern geht man das ja nicht so detailliert durch.

Der Mittagsschlaf dauert etwa zwei Stunden und findet ca 5 Stunden nach dem Aufwachen statt.

Gegen 18:30 wird bei uns zu Abend gegessen. Wenn D. da ist,  klamüsern wir dabei aus, wer von uns beiden das Kind bettfertig macht und wer es ins Bett bringt. Ist er nicht da, mache ich alles alleine und vice versa. Die Krabbe hat dabei keine offensichtlichen Vorlieben, beides ist okay für sie. Nach dem Abendessen wird noch aufgeräumt und ein bisschen getüdelt – auf dem Sofa fläzen, gespielt. Gegen 19:30 wird die Krabbe ins Bad gebracht und je nach Sauberkeitszustand und Lust und Laune gebadet, geduscht oder gewaschen sowie Zähne geputzt (also auf der Zahnbürste herum gekaut), dann geht es in ihr Zimmer und der Schlafanzug wird angezogen, während ein Milchfläschchen kredenzt wird. Neben ihrem Bett steht ein Sessel, auf dem das Erwachsene sich dann mit der Krabbe auf dem Schoß platziert. Das Kind wird in eine Wolldecke eingewickelt und ein Buch angeguckt. Ich stehe gerade auf Petterson und Findus, das lässt die Krabbe trotz erstaunlich viel Text gerne über sich ergehen, sie selber präferiert ganz klar Bücher mit Bällen in der Hauptrolle. Der Spaß dauert etwa eine Viertelstunde, wobei die Krabbe viel und laut darüber nachdenkt, wo der Ball gerade ist, ob der Bär ihn jemals wiederfindet, ob das da hinten wirklich der Ball ist, und wie hoch der Bär klettert… zumindest interpretiere ich das Gesabbel so, mit dem die Krabbe mein Vorlesen unterbindet. Aber sie trifft die Story ganz gut, muss ich sagen.

Gegen 20:00 lege ich sie hin, sie macht das Licht an ihrem Bett aus. Zehn Minuten, dann ist sie eingeschlafen, und ich kann den Raum verlassen -meist ist es etwa 20:20 Uhr, weil ich noch etwas auf dem Handy herum surfe. Alles in allem dauert der Spaß also eine dreiviertel Stunde. Das empfinde ich als ziemlich lang in Vergleich zur Baby-Zeit, wo man das Kind einfach in einen Schlafsack steckte und ein Fläschchen gab und weg war es. Wenn man zum Beispiel Besuch hat, ist man schon recht lange out of order. Dafür ist es jetzt natürlich intensiver und netter und sehr viel interaktiver, das Einschlafen verlässlicher… Aber ich weiß ja auch, dass es sich recht schnell wieder ändern wird, und bald schon wird sie alles alleine machen.

Die Krabbe schläft meist bis 07:15,wenn wir sie für die Kita wecken, am Wochenende auch gerne eine Stunde länger.

Die Frage des Durchschlafens: etwa alle 3-4 Nächte bei uns schläft die Krabbe reell durch, ohne dass ich auch nur aufstehen muss. Genauso oft stehe ich einmal auf, streichele den Kopf und begleite sie kurz in den Schlaf zurück, und den Rest der Nächte nehme ich sie mit in mein Bett, weil das Einschlafen zu lange dauert oder ich zu müde bin, um auch nur den Kopf zu streicheln. Das rächt sich aber meistens. Diese Nächte sind dann oft für mich nicht sehr erholsam – die Krabbe robbt, tritt, rollt sich durch mein Bett, dass ich ganz wahnsinnig werde.

Aber die Tendenz ist gut. Vor nicht allzu langer Zeit wollte sie nachts 3-4 Mal ihren Schnuller persönlich angereicht bekommen, das war definitiv härter. Also: toitoitoi!

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