Was mache ich eigentlich den ganzen Tag…?

… fragt mal wieder Frau Brüllen, und mal wieder antworte ich. Interessanter Effekt: dadurch, dass Frau Brüllen immer an einem 5. eines Monats fragt und ich mit Kind, Arbeit und Wechselmodell sehr unterschiedliche Tage innerhalb einer Woche habe, sind auch die Einträge extrem unterschiedlich.

Heute sind die Rahmenbedingungen wie folgt: Kind beim Papa in Frankreich, arbeitsfreier Tag. Quasi ein Ferientag als Nicht-Mama.

7:30 D. steht auf und geht zur Arbeit. Irgendjemand muss hier schließlich produktiv sein. Ich fläze im Bett herum, mopse mir zwischendurch einen Kaffee von den Mitbewohnern, fläze weiter und schaue dem Regen vor dem Fenster zu.

9:30 aufstehen, duschen, ein bisschen frühstücken, anziehen. Ich mache ein paar Überweisungen, organisiere das Geburtstasgeschenk für meinen Vater und die Reise zum Ort des Geschehens bei Schwester 2, schreibe Kleinanzeigen-Inserenten an und tüdele allgmein so rum.

10:50 Ich mache mich auf zu Mutterkollegin L., die seit Neuestem in meiner Straße wohnt. Ihre Tochter, die kleine M, ist knatschig und schläft auf dem Sofa zwischen uns ein. Ich bekomme einen fiesen Kind-Vermissungs-Anfall.

12:45 Ich gehe einkaufen und hopse zu D., wo ich Sommerrollen mache und er von der Arbeit wiederkommt. Wir essen und vertüdeln den Nachmittag mit Dösen, ein bisschen im Stadtteil bummeln und in der Bücherei, wo er eigentlich sein Lesepatenkind treffen sollte. Das schlägt fehl, aber ich ergattere die erste Staffel „Walking Dead“ und die dritte Staffel „Downton Abbey“. Ich sage einen Fahrrads-Besichtigungstermin ab, es wird mir zu viel Kleinteiliges heute.

17:30 Rückkehr in die WG. Die Eltern vom Mitbewohner sind da, ich verziehe mich schnellin mein Zimmer. Tüdeln.

19:00 Schnelles Abendessen mit Bockwürstchen, eingelegten Paparika und gebackenen Camenbert.

20:30 Aufbrechen zum Bouldern. Dieses Mal sind D. und zwei weitere Jungs dabei… da ich Dienstag in Berlin schon klettern war, bin ich trotz urlaubsbedigter Pause ganz gut in Form. Zumindest bin ich zufrieden, als wir die Halle verlassen.

23:00 Ankommen bei D. Bei den Besuchermassen, die zur Zeit meine WG entern wegen des Geburtstags des Mitbewohners am Sonntag, will ich nicht unbedingt dort übernachten, das ist mir zu unruhig. Wir essen noch etwas Schafskäse mit Oliven und Gurken (wie in Istanbul, ach ja!) und gehen dann in Bett.

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s