Tagebuchbloggen 3. Teil

Frau Brüllen fragt mal wieder: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“, und ich antworte. Es geht um gestern, den 05.05.2014.

  • 07:15 Aufstehen mit Kind. Der Papa konnte es gestern abend nicht übernehmen, wie es Sonntag sonst der Fall ist, deshalb hat es bei mir geschlafen. Wegen andauernden Hustens, Schnupfens und rasselnden Atem sowie wiederholten Griffen zum Ohr soll es vor der Kita zum Arzt, ich befürchte die nächste Krankheit. Die Laune beim Lütten ist zwar seit drei Tagen bombig, aber wer weiß. Außerdem hat es eh einen Impftermin, also lohnt es sich im jeden Fall. Aber erstmal Morgenritual: Kind bekommt Milch, ich bekomme Kaffee, wir faulenzen auf dem Bett herum. Anders gesagt: ich versuche zu faulenzen, während das Kind vehement meine Hände als Aufstehhilfen einfordert und sich freudig juchzend auf die Matratze zurückschmeißt, sobald es steht. Ach, bald wird es laufen können. Anziehen, wickeln und der ganze Rest.
  • 8:20 Der Papa holt das Kind, ich werde angemault, weil es eine Sommermütze trägt trotz des Verdachts auf Ohrenschmerzen. Na ja.
  • 8:30 Ich begebe mich ins außerplanmäßige Home-Office, mir geht es nicht gut, ich bin seit Wochen mehr oder weniger erkältet. Bürgerinnenbriefe noch und nöcher warten auf Bearbeitung, ich bin mäßig motiviert.
  • 8:40 Der Papa schreibt wutentbrannte SMS: ich habe mich im Impftermin vertan, der wäre erst Mittwoch gewesen. Na ja. Ich neige ab und an zu so Schusseligkeiten, das hat er noch nie verknusen können. Trotzdem, der Tag ist gelaufen: schon zweimal angeschissen worden vor 9 Uhr morgens. Das war früher jeden Tag so, die Erinnerung daran lässt die Stimmung zumindest partiell etwas steigen. WAR ist das Zauberwort.
  • 12:30 Mittagessen: Omelett mit Speck.
  • Home-Office. Ich daddele im Internet.
  • 15:00 Telefonat mit Schwester 1. Sie zieht bald um, und der Umzug entwickelt sich bisher recht frustig.
  • 17:00 D. ruft an, er hat Feierabend und wir können ab 17:30 bouldern gehen.
  • 17:30 Treffen mit D. zum Bouldern. Wir legen semi-ordentlich los… ich bin immer noch nicht wieder auf der Höhe meiner Leistung, dafür gehe ich einfach zu selten, aber es macht Spaß und ich genieße das Ziehen in den Rumpfmuskeln. Leichte Schmerzen, so meine Theorie, bezeugen Wirkung.
  • 20:00 Wir gehen in eines der paar Cafés in unserem offziell upcoming Stadtteil, noch eine Kleinigekeit essen.
  • 21:00 Ab nach Hause. D. kommt mit zu mir.
  • 22:30 Ins Bett einkuscheln und Augen zu…morgen geht es wieder früh nach Berlin, und der Wecker wird um sechs klingeln.

Ein recht entspannter und unspektakulärer Tag also, aber das war auch mal wieder nötig.

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