Integration

D. und ich sind auf der großen Tour: wir stellen uns gegenseitig bei der Familie vor und fügen unsere Leben zusammen.

Er hat von mir kennengelernt: Schwester 1, Cousine, meinen Vater am Donnerstag.

Ich von ihm: Stiefmutter, Vater, Halbschwester.

Die Freunde ergeben sich hie und da mal. Bis jetzt sind noch keine großen Lieben entstanden, ich finde seine Leute zu exzessiv feiernd und Konsole spielend, er meine Freunde zu sehr affin zu essen gehen und Kino. Aber die Gespräche sind immer recht gut, daher passt es wohl.

Das Wichtigste ist mein Kleines, auch hier ist die Entwicklung gut. D. wickelt proaktiv, badet, füttert, hat den ersten Versuch des Schlafenlegens hinter sich und wird jetzt auch mal zur Kita bringen. Mein Kind trägt es mit Fassung und beschwert sich nicht, daher wird sich die Beziehung der beiden entwickeln können, ohne dass ich groß fördern muss. Ich schiele dann ab und zu rüber, hätte einige Tipps auf Lager, reiße mich aber am Riemen. Klappt das mal nicht, rügt D. mich mit dezenter Strenge: „Wir kriegen das schon hin!“ Und so ist es denn auch. Es dauert länger als bei mir, es ist oft lauter, aber es geht. Fühlt sich gut an.

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